29.09.2017, 08.41 Uhr

Helmfried von Lüttichau privat: Frau starb an Krebs - Das Leben des Schauspielers änderte sich positv

Helmfried von Lüttichau dürfte vielen als tollpatschiger Polizist aus "Hubert und Staller" bekannt sein. Doch kaum einer weiß, dass sein Durchbruch als Schauspieler erst sehr spät erfolgte und dass der Tod seiner Frau eine grundlegende Rolle dabei spielte.

Helmfried von Lüttichau bei der Premiere von der Fernsehstaffel "Hubert und Staller" aus der ARD-Vorabendserie "Heiter bis tödlich". Bild: dpa

An der Seite von Schauspieler Christian Tramitz spielt Helmfried von Lüttichau, der eigentlich Helmut Friedrich Wilhelm Helmfried Graf von Lüttichau heißt, den schlaksigen Polizisten Johannes Staller und schafft damit den großen Durchbruch in seiner Schauspielkarriere. Doch der Weg dahin war steinig und lang.

Helmfried von Lüttichau hat seine Schauspielkarriere erst spät in Gang bekommen

Helmfried von Lüttichau war sehr lange Theater-Schauspieler, besuchte sogar eine Schauspielschule. "Da wurde einem erst mal gesagt, man könne gar nichts", erzählt Lüttichau im Interview mit "sueddeutsche.de", "das hat mich über Jahre verunsichert." Überhaupt hatte er immer den Eindruck, Schauspieler würden bewusst kleingehalten. "Da spielt man und hernach legt der Regisseur seinen Kopf aufs Regiepult und sagt resigniert: Das ist nix!", so der 60-Jährige. Furchtbar sei das. Auch schreckte ihn ab, dass ältere Kollegen oft resignierten und sich apathisch dem Alkohol der Kantine hingaben. "Außerdem war für mich abschreckend, dass viele ältere Schauspieler so unglücklich waren, in der Kantine tranken und Schach spielten". So wollte er nicht enden, also ging er ins TV: "Ich wollte dann Film- und Fernsehschauspieler werden."

Kinder und Familie? Helmfried von Lüttichau nach Tod seiner Frau mit neuer Freundin sehr glücklich

Doch die wirkliche Wende im Leben des Schauspielers kam erst mit dem Tod seiner Frau. Vor einigen Jahren starb sie an Krebs und diese Erfahrung hat das Denken des charismatischen Darstellers stark beeinflusst. "Ich hatte Lebensangst, doch seit dieser existentiellen Erfahrung mit Krankheit und Tod habe ich das nicht mehr. Heute empfinde ich die einfachsten Dinge als großes Glück.", verrät er im Interview mit "Bunte". Vorher habe er selbst auf der Bremse gestanden. Heute ginge es ihm besser den je. Der Erfolg im Beruf bestärke ihn nur weiter. Außerdem habe er eine wundervolle Partnerin und sei vollends zufrieden mit seinem Leben.

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mag/kad/news.de

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