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11.07.2016, 14.11 Uhr

Carlo Ancelotti privat: Das denkt Frau Mariann Barrena McClay über Carlo Ancelotti

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

All das lässt sich wohl - ohne zu viel zu psychologisieren - auf Ancelottis Herkunft zurückführen. Der Coach ist als Sohn eines Milchbauern bei Parma aufgewachsen. Die Tortellini gab es zu Hause jeden Sonntag nach dem Kirchgang. Und nach der Jugend in der tektonisch leicht instabilen Po-Ebene hat Ancelotti nach eigenem Bekunden einen "erdbebensicheren Arsch". Das kann durchaus als Warnung an Kritiker verstanden werden. Ebenso wie die linke Augenbraue des Trainers. Wenn die in die Höhe wandert, ist nämlich Vorsicht geboten. Auf Facebook hat sie eine eigene Fan-Seite.

Ancelottis Italianismen können durchaus bis ins Klischeehafte gehen. In seinem Buch "Quiet Leadership" nennt er ein Vorbild aus dem Film "Der Pate": "Vito Corleone ist eine Führungspersönlichkeit, an der man sich orientieren kann, weil er von allen respektiert wird - von der Familie, den Freunden, den Leuten, die mit ihm zusammenarbeiten, und sogar von seinen Feinden." "Familie" ist wohl ein Schlüsselwort für Ancelotti. Schlimm empfand er seine Zeit bei Juventus Turin. Im Team der norditalienischen Industriestadt sah er sich als "Rädchen einer Fabrikmaschine".

Frau Mariann Barrena McClay über ihren Mann: "Carlo ist wie eine Hausfrau"

Also bloß kein anonymer Funktionalismus. Und so wird Ancelotti schon mal beim ausführlichen Schlemmer- und Rotwein-Abend mit ehemaligen Spielern wie Andrea Pirlo gesichtet. Familie vergisst man schließlich nicht. Auch wenn sich die Gesichter mal ändern können: Von seiner Ex-Frau Luisa Gibellini hatte er sich 2008 nach 25 Jahren scheiden lassen. Nach einer Affäre mit der 18 Jahre jüngeren Journalistin Marina Cretu ist er mittlerweile wieder in den Hafen der Ehe eingelaufen: Die Kanadierin Mariann Barrena McClay ist seine neue Liebe. Zuletzt hatte er längere Zeit mit der Mittvierzigerin in Vancouver gelebt.

Auch sie erzählt die passenden Anekdoten über Carlo Ancelotti. "Ich habe eine Menge von ihm gelernt. Sein Motto ist: 'Respektiere, um respektiert zu werden', ließ sie sich unlängst zitieren. Das respektvolle Beisammensein feiert das Pärchen laut McClay gerne beim Essen, wie die "Bild" schreibt: "Carlo ist wie eine Hausfrau. Das Erste, was er mich fragt, wenn er morgens aufwacht, ist: Was essen wir heute Abend? Und dann plant er die Gerichte." Gut möglich also, dass Ancelotti bald auf dem Münchner Viktualienmarkt gesichtet wird. Und dass sich dann alle mit dem neuen, lockeren Lebensmodus wohlfühlen werden.

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