Donald Trump in Gefahr?: "Ich soll Trump töten" – bewaffneter Mann nahe Weißem Haus gestoppt
Ein bewaffneter Mann ist unweit des Weißen Hauses in Washington festgenommen worden. Gegenüber den Sicherheitskräften soll er erklärt haben, Stimmen hätten ihn angewiesen, Donald Trump zu töten. In seinem als gestohlen gemeldeten Fahrzeug entdeckten die Beamten drei Schusswaffen und zahlreiche Patronen.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Secret Service nimmt bewaffneten Mann nahe dem Weißen Haus fest
- Verdächtiger soll angekündigt haben, Trump töten zu wollen
- In einem gestohlenen Wagen finden die Beamten drei Schusswaffen
Ein bewaffneter Mann ist unweit des Weißen Hauses in Washington festgenommen worden. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums soll der Verdächtige gegenüber Sicherheitskräften erklärt haben, Stimmen in seinem Kopf hätten ihn angewiesen, in die Hauptstadt zu fahren und US-Präsident Donald Trump zu töten. Im Fahrzeug des Mannes entdeckten die Beamten drei Schusswaffen und zahlreiche Patronen. Der Secret Service konnte den Verdächtigen festnehmen, bevor jemand zu Schaden kam.
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Er wollte Donald Trump töten: Mann mit Waffenarsenal nahe Weißem Haus festgenommen
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um Ronny Yordrix Guanipa Chrinos aus Venezuela. Der Secret Service war am Donnerstagabend (05.11.2026) auf den Mann aufmerksam geworden, als dieser mit seinem Fahrzeug auf der Constitution Avenue südlich des Weißen Hauses parkte und sich verdächtig verhielt. Als die Sicherheitskräfte ihn ansprachen, soll Chrinos von Stimmen berichtet haben, die ihm befohlen hätten, nach Washington zu fahren und Präsident Donald Trump zu töten. Das teilte das Heimatschutzministerium mit. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Wagen als gestohlen gemeldet war. Der Verdächtige räumte den Beamten gegenüber ein, dass sich Waffen im Fahrzeug befänden. Bei der Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte drei Schusswaffen, darunter ein Gewehr vom Typ AR-15, sowie zwei Pistolen. Außerdem fanden sie Dutzende Schuss Munition.
Lange Liste von Anklagepunkten gegen den Verdächtigen
Chrinos muss sich wegen zahlreicher Verstöße verantworten. Ihm werden unter anderem der unerlaubte Transport von Schusswaffen, der Besitz nicht registrierter Waffen und Munition sowie das Führen einer Pistole ohne entsprechende Erlaubnis vorgeworfen. Hinzu kommen Anklagepunkte wegen des Besitzes gefährlicher Waffen, der unbefugten Nutzung eines Kraftfahrzeugs, Diebstahls und des Besitzes gestohlener Ware.
Nach seiner Festnahme veranlasste die US-Einwanderungsbehörde ICE eine sogenannte Haftvormerkung beim U.S. Marshals Service. Damit soll sichergestellt werden, dass der Mann nach einer möglichen Entlassung aus der strafrechtlichen Untersuchungshaft für aufenthaltsrechtliche Maßnahmen zur Verfügung steht. Chrinos befindet sich nach Angaben der Behörden weiterhin in Gewahrsam.
Secret Service warnt vor wachsender Bedrohungslage
Heimatschutzminister Markwayne Mullin würdigte den Einsatz der Sicherheitskräfte. "Dank unserer mutigen Secret-Service-Beamten wurde dieser illegale Einwanderer mit drei Schusswaffen in seinem Fahrzeug nahe dem Weißen Haus festgenommen, bevor er jemandem Schaden zufügen konnte", erklärte er. Der Mann hätte sich von vornherein nicht in den USA aufhalten dürfen, betonte Mullin. Auch Secret-Service-Direktor Sean Curran äußerte sich zu dem Vorfall. Die Festnahme verdeutliche das "erhöhte Bedrohungsumfeld", in dem seine Behörde arbeite. Besonders besorgniserregend sei die anhaltende Zahl bewaffneter Personen, die sich zum Komplex des Weißen Hauses hingezogen fühlten. Der Secret Service werde deshalb weiterhin verstärkt daran arbeiten, Gefahren frühzeitig zu erkennen und mögliche Bedrohungen abzuwehren, bevor sie Washington erreichten.
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bua/news.de/dpa/stg
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