Kriminalität: Grüne: Bundestag soll sich mit Sorgen der Jugend befassen
Am Wochenende demonstrierten deutschlandweit Zehntausende junge Menschen. Nun soll sich der Bundestag mit deren Anliegen befassen, finden die Grünen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Bundestag soll sich nach dem Willen der Grünen mit den Sorgen junger Menschen beschäftigen. Die Grünen-Fraktion will dazu eine Aktuelle Stunde beantragen, wie die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin Irene Mihalic sagte. Das Plenum des Bundestages kommt in dieser Woche von Mittwoch bis Freitag zusammen.
"Junge Menschen gehen nicht ohne Grund auf die Straße. Ihre Proteste sind Ausdruck konkreter Sorgen und Unsicherheiten mit Blick auf ihre Zukunft", betonte Mihalic. Die Sorgen müssten ernst genommen werden. Viele junge Menschen erlebten tagtäglich die Folgen politischer Versäumnisse wie zerfallende Schulen, fehlende Berufsperspektiven, steigende Mieten und eine fortschreitende Klimakrise.
Am Wochenende hatten deutschlandweit Zehntausende junge Menschen zumeist friedlich demonstriert. Anschließend kam es aber zu teils schweren Krawallen. Die Grünen verurteilten scharf alle Versuche, die Demonstrationen der Gen Z mit Gewalt- und Randale-Aktionen für andere Zwecke zu instrumentalisieren, betonte Mihalic. Der Rechtsstaat müsse Menschen und Sachen vor solchen Übergriffen wirksam schützen und die Täter bestrafen. Geschützt werden müssten aber auch die friedlichen Demonstrationen vor der feindlichen Übernahme durch "gewalttätige Chaoten egal mit welchem Background".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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