Donald Trump: Größenwahn und absurde Behauptung – Trump macht sich zum Gespött

Donald Trump sorgt mit bizarren Aussagen erneut für Kopfschütteln. Der US-Präsident behauptet, Kinder könnten innerhalb von vier Tagen ihr Geschlecht wechseln. Außerdem kündigte er weitere Namensänderungen an. Trump will gleich mehrere Gewässer nach sich und Amerika benennen. Im Netz wird der 80-Jährige dafür mit Spott überschüttet.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump sorgt mit bizarren Aussagen für Entsetzen. (Foto) Suche
Donald Trump sorgt mit bizarren Aussagen für Entsetzen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Charlie Riedel
  • Donald Trump behauptet, Kinder könnten innerhalb von vier Tagen ihr Geschlecht wechseln
  • US-Präsident will die Straße von Hormus in "Trump Strait" und den Atlantik in "American Ocean" umbenennen
  • Netz reagiert mit Spott, Sarkasmus und scharfer Kritik an Trumps Aussagen

Donald Trump sorgt im US-Wahlkampf erneut mit bizarren Aussagen für Aufsehen. Bei einem Auftritt in Kansas verbreitet der US-Präsident eine haarsträubende Geschichte über angebliche Geschlechtsumwandlungen von Kindern und fantasiert über neue geografische Namen – von der "Trump Strait" bis zu "New America". Im Netz erntet der 80-Jährige dafür reichlich Spott und beißende Kritik.

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Donald Trump verbreitet bizarre Transgender-Behauptung im Wahlkampf

Im Endspurt vor den US-Zwischenwahlen am 3. November hat Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Salina, Kansas, erneut gegen die Rechte von Transgender-Personen ausgeteilt. Dabei griff der US-Präsident zu einer besonders drastischen Schilderung. Er behauptete, Kinder könnten innerhalb weniger Tage einer Geschlechtsumwandlung unterzogen werden. Trump malte folgendes Szenario: "Euer Junge Tim verlässt euer Haus, ein kleiner Junge verlässt euer Haus, und Tim kommt vier Tage später als Sarah zurück." Der US-Präsident räumte zwar ein, dass viele Menschen solche Geschichten für übertrieben hielten, beharrte aber darauf, dass genau dies geschehe. "Es gibt Bundesstaaten, in denen sie machen können, was sie wollen", erklärte er. "Das ist verrückt." Mit dem republikanischen Kongress an seiner Seite werde er derartiges unterbinden, versprach Trump seinen Anhängern.

Trump-Aussagen über Geschlechtsumwandlungen sorgt für Fassungslosigkeit

In den sozialen Medien stießen Trumps Transgender-Behauptungen auf massiven Widerspruch. "Das passiert nirgendwo. Er ist ein Idiot", schrieb ein X-Nutzer knapp. Andere hinterfragten die offensichtliche Logiklücke in Trumps Szenario: "Welche Eltern bemerken nicht, dass Tim vier Tage lang nicht zu Hause war?" Ein weiterer Kommentar spitzte die Absurdität noch zu: "Schulen machen eure Kinder nicht nur transgender, sie entführen sie offenbar auch noch vier Tage lang dafür!" Besonders häufig wurde die fehlende Faktenbasis der Behauptung thematisiert. "Mittlerweile müsste doch mindestens eines dieser angeblich unfreiwillig umgewandelten Kinder volljährig sein und seine Geschichte erzählen. Niemand wird das jemals tun – weil es schlicht nie passiert", argumentierte ein X-Nutzer.

"Trump Strait" und "American Ocean": US-Präsident plant weitere Umbenennungen

Neben dem Kulturkampf-Thema Transgender widmete sich Trump auf der Bühne auch seiner offenkundigen Leidenschaft für geografische Umbenennungen. Nachdem er bereits den Golf von Mexiko in "Golf von Amerika" umtaufen ließ, folgte im August 2026 der Ontariosee. Per Dekret wurde er in den USA offiziell in "Lake America" umbenannt. Google Maps übernahm die Bezeichnung für Nutzer in den Vereinigten Staaten. Doch damit scheint Trump noch nicht zufrieden zu sein. Seine Wunschliste ist offenbar länger: "Ich habe jetzt einen See, ich habe einen Golf, ich brauche noch einen Fluss und einen Ozean, und vielleicht eine Meerenge."

Die Straße von Hormus solle künftig "Trump Strait" heißen – die dortigen "Dschihadisten" würden das sicher lieben, so Trump mit sarkastischem Unterton. Beim Atlantik dachte er noch größer: Der solle in "American Ocean" umbenannt werden. Als Begründung führte der US-Präsident an, er habe schon immer in großen Dimensionen gedacht. "Ich habe Freunde, die in New Mexico leben. Sie sagen, jedes Mal, wenn sie in ein Flugzeug steigen, wollen sie ihren Reisepass vorzeigen. Sie glauben, sie würden in Mexiko leben. New Mexico sollte 'New America' heißen", erzählte Trump.

Besonders unterhaltsam geriet Trumps Schilderung seiner angeblichen Verhandlungen mit Google über die Namensänderungen. Bei der Umbenennung des Sees und des Golfs habe der Kartendienst Google Maps noch mitgespielt. Als er dann aber wegen des Atlantischen Ozeans nachfragte, sei die Kooperationsbereitschaft an ihre Grenzen gestoßen. Trump zufolge habe ihn Google-Chef Sundar Pichai persönlich angerufen: "Herr Präsident, es reicht. Ozeane können wir nicht machen. Das betrifft 27 verschiedene Länder. Sie machen mich wahnsinnig." Daraufhin habe er eingelenkt und erklärt, das Ganze sei nur ein Scherz gewesen. "Ich habe nur Spaß gemacht, ich habe nur Spaß gemacht", gab Trump seine eigene Reaktion wieder. Ob der US-Präsident tatsächlich ernsthaft eine solche Umbenennung anstrebte oder lediglich provozieren wollte, blieb allerdings offen.

"Genau das suche ich in einem Präsidenten: einen Troll"

Auch die Umbenennungspläne ernteten im Netz reichlich Häme. X-Nutzer wiesen darauf hin, dass eine Umbenennung der Straße von Hormus nichts daran ändere, dass der Iran einen Großteil der Küstenlinie kontrolliert. "Ich spüre förmlich, wie der Benzinpreis schon sinkt", spottete ein Kommentator. Ein anderer brachte Trumps Logik konsequent zu Ende: "Dann müsste New York doch auch New America heißen. Und was ist mit New Hampshire? New Jersey?" Der Vorschlag, New Mexico umzubenennen, stieß ebenfalls auf Unverständnis. "Der Sinn von 'New' vor einem Namen ist doch, dass es ein Namensvetter des Herkunftslandes ist. New America wäre völlig redundant", erklärte ein Nutzer. Andere fassten ihre Erschöpfung in deutliche Worte: "Warum sind diese Leute von seiner Dummheit nicht längst ermüdet? Diese Nummer läuft seit einem Jahrzehnt."

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