Demonstrationen: "Gen Z regelt" zählt mehr als 100.000 Demo-Teilnehmer
Zehntausende Menschen sind für die Anliegen der jungen Generation auf die Straße gegangen. Die Organisatoren zeigen sich zufrieden - und äußern sich auch zu den abendlichen Zwischenfällen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Initiative "Gen Z regelt" hat ein positives Fazit der bundesweiten Jugendproteste gezogen. "Heute haben hunderttausend Menschen gezeigt, wofür sie auf die Straße gehen", sagte ein Sprecher vom Presseteam der Initiative, der öffentlich nur unter seinem Vornamen Amadeo auftreten will. Kurz vor 20.00 Uhr sprach er von mehr 100.000 Teilnehmern, die Zahlen von sechs bis acht Städten würden noch fehlen.
Zugleich betonte er, dass seine Initiative in drei Wochen wieder viele junge Menschen für Aktionen mobilisieren wolle. "Für uns ist das nur der erste Schritt. Wir wollen uns an den europaweiten Protesten am 20. November beteiligen", sagte Amadeo der Deutschen Presse-Agentur.
Nach einem friedlichen Protest Zehntausender junger Menschen war es am Abend in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Aus Frankfurt wurden verletzte Polizisten gemeldet, aus Berlin Flaschen-, Böller- und Eierwürfe und aus Hamburg brennende Barrikaden. In mehreren Städten kamen Wasserwerfer zum Einsatz. Dazu sagte Amadeo: "Was nach dem Ende der Kundgebungen passiert ist, darauf hatten wir keinen Einfluss."
Die Initiative "Gen Z regelt" hatte zu friedlichen Demonstrationen in mehr als 30 deutschen Städten aufgerufen. Sie fordert mehr Geld für Schulen, Suchthilfe und Psychotherapie, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten, für soziale Gerechtigkeit und mehr Klimaschutz. Die Einführung einer Wehrpflicht lehnt sie ab, ebenso einen Ausbau staatlicher Überwachung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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