Donald Trump: Trump-Wutanfall wegen Ex-Anwältin - es geht um 50 Millionen
Donald Trump will bei dieser Rechnung nicht außen vor bleiben. Seine Ex-Anwältin kassiert mehr als 50 Millionen Dollar von der Familie eines Mannes, den er später begnadigt hat - und der US-Präsident will jetzt seinen Anteil vom Kuchen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump soll Wutanfall wegen Ex-Anwältin bekommen haben
- Trumps Ex-Anwältin schließt brisanten Vertrag ab
- Donald Trump will angeblich den Geldhahn zudrehen
- Ehemalige Trump-Anwältin weist jeden Zusammenhang zurück
Donald Trump ist offenbar außer sich vor Wut über einen lukrativen Deal seiner früheren Anwältin Alina Habba - und verlangt nun seinen Anteil. Darüber berichtet aktuell die "New York Times". Es ist nicht der einzige mutmaßliche Trump-Aufreger - angeblich soll sich der US-Präsident hinter verschlossenen Türen immer aggressiver verhalten. Selbst über seinen Stellvertreter J.D. Vance habe er gelästert, berichtete das Blatt zuletzt.
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Donald Trump soll Wutanfall wegen Ex-Anwältin bekommen haben
Jetzt also angeblich ein neuer Emotionsausbruch bei Donald Trump. Demnach reagierte der 80-Jährige mit einem Wutanfall, als er erfuhr, dass Habba einen Vertrag im Wert von über 50 Millionen Dollar mit der Firma eines venezolanischen Milliardärs abgeschlossen hat, dem er zuvor eine Begnadigung gewährt hatte.
Gegenüber Beratern und Verbündeten soll Trump demnach unmissverständlich klargemacht haben: Habba solle einen Teil der üppigen Summe an seine künftige Präsidentenbibliothek oder eine andere ihm nahestehende Organisation abführen. Das berichteten mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen der Zeitung.
Trumps Ex-Anwältin schließt brisanten Vertrag ab
Der Hintergrund des Deals macht die Sache brisant: Habba schloss den Vertrag mit einer Firma ab, die erst im Oktober vergangenen Jahres von der Tochter eines venezolanischen Bankenmoguls gegründet worden war. Was das Unternehmen genau tut, ist laut "New York Times" weitgehend unklar.
Habba unterschrieb den Deal als Chefjuristin der Firma nur wenige Tage nach deren Gründung - und das, während sie noch als amtierende US-Staatsanwältin für den Bezirk New Jersey tätig war. Knapp drei Monate später begnadigte Trump den venezolanischen Milliardär. Die Konditionen sind angeblich beachtlich: Habba erhält laut Bericht jährlich zehn Millionen Dollar über einen Zeitraum von vier Jahren, zuzüglich Bonuszahlungen.
Donald Trump will angeblich den Geldhahn zudrehen
Doch der US-Präsident beließ es nicht bei bloßem Ärger. Laut "New York Times" trug Donald Trump mindestens einem Verbündeten gegenüber die Forderung vor, die Venezolaner sollten den restlichen Vertrag mit Habba gar nicht erst vollständig auszahlen. Diese Botschaft soll die wohlhabende Familie auch tatsächlich erreicht haben.
Zudem telefonierte Trump offenbar persönlich mit seiner Ex-Anwältin, um den Vertrag zu besprechen. Ob er dabei selbst eine Spende an eine ihm nahestehende Organisation einforderte oder diesen Wunsch lediglich gegenüber Dritten äußerte, bleibt unklar.
Ehemalige Trump-Anwältin weist jeden Zusammenhang zurück
Die Anwältin selbst ging in die Offensive. Auf der Plattform X stellte sie zuletzt klar: "Ich wurde niemals dafür bezahlt, eine Begnadigung zu erwirken. Ich habe mich nie mit jemandem im Weißen Haus oder im Justizministerium über eine Begnadigung getroffen. Ich habe in keinerlei Eigenschaft jemals irgendeine Arbeit für eine Begnadigung für irgendjemanden geleistet, Punkt."
Zu den Gesprächen mit Trump oder einer möglichen Spendenzusage schwieg Habba hingegen. In einem weiteren Beitrag auf X verteidigte sie ihren neuen Job nüchtern: "Große Neuigkeit: Nach dem öffentlichen Dienst bin ich zu dem zurückgekehrt, was ich meine gesamte Karriere lang getan habe: Anwältin sein." Gleichzeitig beklagte sie Angriffe der Medien auf ihren Ehemann, ihre Freunde und sie selbst. Wer glaube, dass sie aufhören werde, die "radikale Linke und die Fake News" anzuprangern, habe nicht aufgepasst.
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