Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj: Warten fast einen Monat auf Hegseth-Unterschrift

Der Ukraine mangelt es nach eigenen Angaben an Raketen zur Abwehr russischer Angriffe. Nun äußert Präsident Selenskyj Kritik am US-Verteidigungsminister Hegseth.

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Aktuelle Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa/AP | Vadim Ghirda

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut Verzögerungen bei der Lieferung von Abwehrraketen beklagt und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisiert. "Insbesondere warten wir seit fast einem Monat auf die Unterschrift von Herrn Hegseth bezüglich der Raketen für Patriots und Nasams", schrieb Selenskyj in den sozialen Medien. Er habe angeordnet, noch einmal mit der US-Seite zu sprechen.

US-Systeme vom Typ Patriot gelten als besonders wirksam bei der Abwehr ballistischer Raketen, die Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine einsetzt. Die Ukraine arbeite mit den USA, Europa und anderen Partnern zusammen, die über Bestände entsprechender Raketen verfügten, schrieb Selenskyj. Außerdem kündigte er Vorbereitungen für ein Ramstein-Treffen im November an. Zuvor hatte bereits der Kiewer Verteidigungsminister Jewhenij Chmara angekündigt, dass die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten bei einer neuen Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe über weitere militärische Hilfe sprechen wollen.

Selenskyj beklagte zuletzt mehrfach Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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