Berlin: Umfrage: Mehrheit lehnt rot-grün-rote Koalition in Berlin ab

In Berlin verhandeln Linke, SPD und Grüne derzeit über eine gemeinsame Landesregierung. Eine solche Koalition stößt auf Skepsis - auch unter Anhängern von SPD und Grünen.

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Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

Eine Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge nicht überzeugt von einer möglichen rot-grün-roten Regierung unter Führung der Linken im Land Berlin. Käme es zu einer solchen Koalition, fänden das 56 Prozent der Deutschen schlecht, wie aus dem aktuellen ZDF-"Politbarometer" hervorgeht. Auch 42 Prozent der SPD-Anhänger und 26 Prozent der Menschen, die den Grünen nahestehen, sind dieser Auffassung. Insgesamt 26 Prozent der Befragten fänden eine solche Regierung dagegen gut, 16 Prozent wäre es egal.

Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage hat die Forschungsgruppe Wahlen zwischen dem 20. und 22. Oktober insgesamt 1.225 Wahlberechtigte online und telefonisch befragt.

Die Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp hatte vor einigen Wochen die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus mit großem Vorsprung vor der CDU gewonnen - sie wird möglicherweise erstmals die Regierende Bürgermeisterin stellen. Neben der Berliner SPD haben auch die Grünen die Aufnahme von gemeinsamen Koalitionsverhandlungen mit der Linken beschlossen. Eine Entscheidung der Linken steht noch aus.

Die Linke sah sich in den vergangenen Wochen Vorwürfen zum Umgang mit Antisemitismus und organisierter Kriminalität ausgesetzt. Eine gemeinsame Erklärung zum Thema Antisemitismus, auf die sich die drei Parteien noch vor Beginn der Sondierungen verständigten, soll im Fall einer Regierungsbildung in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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