Friedrich Merz: Merz reist zu Westbalkangipfel nach Montenegro

Die Westbalkanstaaten warten seit vielen Jahren auf einen EU-Beitritt. Der Kanzler würde den Prozess gerne beschleunigen - und reist zu einem weiteren Gipfel.

Erstellt von - Uhr

Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Donnerstag nach Montenegro, um dort an einem Gipfeltreffen mit den Westbalkanstaaten teilzunehmen. Dabei wird es vor allem um die schleppende Heranführung der Länder an die Europäische Union gehen. Albanien, Bosnien-Herzegowina, das Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien warten zum größten Teil seit vielen Jahren auf eine Aufnahme in den Staatenverbund. Konkrete Themen werden die wirtschaftliche Entwicklung und Sicherheit sein.

Der Gipfel in einer Luxusvilla an der Adria findet im Rahmen des sogenannten Berlin-Prozesses statt, der 2014 von der damaligen Kanzlerin Angela Merkel initiiert wurde, um die EU-Annäherung der sechs Staaten zu fördern. Am nächsten an einem Beitritt ist derzeit das Gastgeberland Montenegro.

Deutschland und Frankreich hatten im Juni eine neue Initiative für eine Beschleunigung des Aufnahmeprozesses gestartet. In einem gemeinsamen Positionspapier sprachen sich die beiden Länder für erste Integrationsschritte schon vor einer Vollmitgliedschaft aus, um Anreize für Reformen zu schaffen. Die Erfüllung gewisser Aufnahmekriterien soll etwa mit einem privilegierten Zugang zum EU-Binnenmarkt oder der Entsendung von Beobachtern in EU-Institutionen belohnt werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Friedrich Merz lesen Sie hier.

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.