Nach Ausschreitungen: Festnahme nach Brandstiftung im Rathaus von Limoges
Das historische Rathaus von Limoges wurde bei den Ausschreitungen am Samstag schwer beschädigt. Nun haben Fahnder einen mutmaßlich an der Brandstiftung beteiligten polizeibekannten Mann festgenommen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem Feuer im Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges während der landesweiten Ausschreitungen am Wochenende hat die Polizei nun einen mutmaßlich an der Brandstiftung beteiligten Mann gefasst. Spezialeinsatzkräfte hätten den Verdächtigen in einem Ort im Umland festgenommen, berichteten die Zeitung "Le Parisien" und der Sender "CNews" unter Verweis auf die Polizei.
Demnach handelt es sich um einen polizeibekannten 40 Jahre alten Linksextremisten, der von den Behörden als sicherheitsrelevant erfasst ist. Nach Informationen des Senders RTL ist der Verdächtige den Ermittlern bereits wegen Gewalt gegen Amtsträger bekannt.
Schwere Schäden nach Brandstiftung
In der Stadt mit rund 130.000 Einwohnern wurde das prächtige, unter Denkmalschutz stehende Rathaus am Samstag von Randalieren in Brand gesetzt und schwer beschädigt. Am Freitag wird Premierminister Sébastien Lecornu in Limoges erwartet.
Am Rande landesweiter Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten, an denen sich am Samstag hunderttausende Menschen zumeist friedlich beteiligt hatten, kam es zu schweren Ausschreitungen und Gewalt. Die Regierung schreibt diese vor allem Linksextremisten zu.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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