Diagnose: Papst-Bruder nach Lungen-OP: "Wir hoffen auf das Beste"
Nach der Lungenoperation von Leo berichtet sein Bruder Louis Prevost von einer Nachricht aus dem Umfeld des Papstes. Der Bruder leidet selbst an Krebs, er gibt sich jedoch hoffnungsvoll.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach der Lungenoperation und der Krebs-Diagnose von Papst Leo XIV. hofft dessen älterer Bruder Louis Prevost auf eine schnelle Genesung. Er habe nach dem Eingriff am Dienstag eine Nachricht von einem engen Mitarbeiter des Papstes erhalten, wonach Leo wach sei, sich gut fühle und keine Schmerzen habe, sagte Prevost dem US-Sender Newsmax. Er sei sich sicher, sein Bruder sei in der Gemelli-Klinik in Rom in guten Händen. "Wir hoffen auf das Beste", sagte er.
Dem 71 Jahre alten Oberhaupt der katholischen Kirche musste am Dienstag in einer 90-minütigen OP der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt werden, weil sich dort ein Knoten befand. Bei dem Eingriff stellte sich heraus, dass es sich um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom handelt, eine bösartige Krebsart. Laut Experten ist dies die häufigste Form von Lungenkrebs.
Bruder spricht von "ziemlichem Schock"
Louis Prevost – der älteste der drei Prevost-Brüder – leidet selbst an einer Krebserkrankung. In Tampa im US-Bundesstaat Florida unterziehe er sich wegen eines Multiplen Myeloms derzeit einer Behandlung. Dabei handelt es sich um eine bösartige Erkrankung, die die Blutbildung im Knochenmark beeinflusst. Bereits 2017 war die Diagnose bei Prevost gestellt worden.
Die Bekanntgabe des Knotens in der Lunge vor dem Eingriff habe Prevost bestürzt. "Das war natürlich ein ziemlicher Schock", sagte der 74-Jährige dem Sender Newsmax mit Blick auf den Moment nach dem Angelus-Gebet am Sonntag, als der Papst von seinem bevorstehenden Eingriff sprach. Dies sei "ziemlich beunruhigend" gewesen. "Das hat einen erschüttert", sagte er weiter. Er habe anschließend mit ihm telefoniert. Das Gespräch mit seinem jüngeren Bruder habe ihn hoffnungsvoll gestimmt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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