Friedrich Merz News: Merz: Aus für starren 8-Stunden-Tag ist keine Ausbeutung
Zwölf Stunden arbeiten, dafür weniger Tage? Der Bundeskanzler will solche Modelle auch in Deutschland sehen - und dringt auf eine schnelle Flexibilisierung.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundeskanzler Friedrich Merz sieht in einem Aus für den starren 8-Stunden-Tag eine Chance nicht nur für Unternehmen, sondern auch für ihre Mitarbeiter. Es gebe international Betriebe, in denen werde zwölf Stunden am Stück gearbeitet, "dreimal in der Woche und dann ist gut", berichtete Merz auf dem Arbeitgebertag des Branchenverbands BDA in Berlin.
Die Mitarbeiter hielten das für ein super Arbeitsmodell und hätten viel Zeit für die Familie. "Das zeigt, über acht Stunden zu arbeiten, ist keine Ausbeutung, sondern das kann für die Betriebe, auch für die Menschen in den Betrieben, eine gute Chance sein, ihre Arbeitszeiten flexibler einzusetzen", sagte Merz.
Der Gesetzentwurf zur Flexibilisierung der Arbeitszeit sei in der Bundesregierung überfällig, erklärte der Kanzler. Geplant ist, statt einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit festzulegen, um flexiblere Modelle zu ermöglichen. Auch Befristungsmöglichkeiten für die Unternehmen müssten nun zügig erweitert und der Kündigungsschutz für Topverdiener gelockert werden, sagte Merz.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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