J.D. Vance: Zwischenrufe bei Wahlkampf-Rede - Trump-Vize brüskiert durch Beleidigungen

J.D. Vance' Auftritt in Fairbanks in Alaska wurde nicht nur von Jubelrufen begleitet. Während seiner Rede wurde der Trump-Vize durch heftige Beleidigungen brüskiert. Zeitgleich wurde ein Internet-Meme wiederbelebt, das Vance schon den gesamten Wahlkampf 2024 verfolgt hatte.

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J.D. Vance wurde in Alaska durch einen Zwischenrufer gestört. (Foto) Suche
J.D. Vance wurde in Alaska durch einen Zwischenrufer gestört. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
  • J.D. Vance brüskiert durch Zwischenrufe bei Wahlkampfrede
  • Trump-Vize und US-Präsident beschimpft in Fairbanks in Alaska
  • Vance kommentierte Vorfall trocken

Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner in Fairbanks, Alaska, sorgte ein Zwischenrufer am Montag (5. Oktober) für Aufruhr, als er US-Vizepräsident J.D. Vance und Präsident Donald Trump lautstark als "Perverse" bezeichnete.

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J.D. Vance brüskiert durch Zwischenrufe bei Wahlkampfrede

Wie das US-Portal "The Daily Beast" aktuell berichtet, wurde der grauhaarige Mann aus dem Veranstaltungsort eskortiert und rief dabei "bleib weg von meiner Couch". Eine unmissverständliche Anspielung auf das virale Couch-Meme, das im Wahlkampf 2024 im Internet die Runde machte. Das damals massenhaft geteilte – und nachweislich falsche – Meme unterstellte J.D. Vance eine intime Begegnung mit einem Sofakissen. Offenbar hat die Geschichte den Vizepräsidenten nun bis nach Alaska verfolgt.

Schock-Moment vor der Abreise nach Kanada - Usha Vance und Baby beinahe gestürzt

Bereits vor der Abreise nach Alaskas kam es zu einem erschütternden Zwischenfall, als Vance' Ehefrau Usha Vance beinahe mit Baby Alec die Treppe des Vizepräsidenten-Helikopters hinuntergestürzt war. Das Paar war in die nördlichste Großstadt der USA gereist, um den republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan im hart umkämpften Senatsrennen gegen die Demokratin Mary Peltola zu unterstützen. Das Rennen gestaltet sich äußerst spannend: Eine Erhebung der "New York Times" gemeinsam mit der Siena University aus der vergangenen Woche sah Peltola mit sieben Prozentpunkten vorn. Eine ebenfalls letzte Woche veröffentlichte Umfrage von Quantus Insights ergab hingegen ein statistisches Patt zwischen beiden Kandidaten.

J.D. Vance brüskiert - Trump-Vize derbe beleidigt bei Rede in Alaska

Während seiner Rede sprach der 42-jährige Vance unter anderem über Alaskas militärstrategische Bedeutung – die F-35-Staffeln auf der Eielson Air Force Base, die historische 11. Luftlandedivision und milliardenschwere Investitionen in die Raketenabwehr im Rahmen des "Golden Dome"-Programms –, als der Störer erstmals dazwischenrief. Ein Video der Pool-Reporterin Mary Margaret Olohan zeigt den Zwischenrufer: einen grauhaarigen Mann mit blauer "Alaska"-Kappe und einem T-Shirt, auf dem unter anderem "Putin & P---y" zu lesen war. Seine Identität ist bislang unbekannt. Aufnahmen des Senders "Alaska's News Source" dokumentierten, wie der Mann beim Hinausbegleiten "bleib weg von meiner Couch" rief.

J.D. Vance kommentierte Vorfall trocken

Der Vizepräsident versuchte zunächst, den Störer zu ignorieren und seine Rede über Alaskas militärische Infrastruktur fortzusetzen. "Ich weiß nicht, ob Ohio zwei F-35-Staffeln hat, Dan", scherzte er in Richtung Sullivan, während er die Unruhe im Publikum offensichtlich registrierte. Schließlich unterbrach er seine Ausführungen und wandte sich direkt an das Publikum: "Meine Damen und Herren, natürlich musste eine Person dabei sein, die die Party verderben will." Seine Botschaft an den Störer: Man werde keinen "linksradikalen" Kandidaten wählen, sondern Dan Sullivan. Für Vance war es nicht die erste Konfrontation dieser Art. Erst vergangene Woche in Florida hatte er einen Zwischenrufer als "Clown" und "demokratische Pflanze" abgekanzelt.

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