Stützpunkt RAF Fairford: Nach Vorfall bei US-Militärbasis: US-Bomber zurückbeordert

Das US-Militär hatte einige seiner Bomber wegen des Iran-Krieges nach Großbritannien verlegt. Nun sind diese nach einem Vorfall am Stützpunkt wieder in die Heimat zurückbeordert worden.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / studio v-zwoelf

Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien hat das Pentagon all seine Langstreckenbomber zurückbeordert. "Wir können nun bestätigen, dass alle US-Bomber, die auf dem Stützpunkt RAF Fairford stationiert waren, wieder an ihre Heimatstützpunkte in den Vereinigten Staaten zurückgekehrt sind", teilte ein Beamter des US-Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit.

Die US-Streitkräfte hatten im März weitere Langstreckenbomber nach Großbritannien verlegt, um so flexibler im Krieg gegen den Iran agieren zu können. Das Pentagon betonte in seiner jetzigen Mitteilung: "Die Piloten der amerikanischen Bomberflotte, darunter B-1, B-2 und B-52, sind weiterhin bereit, präzise globale Angriffe durchzuführen."

Aus Gründen der operativen Sicherheit habe das Ressort zuvor "Bewegungen unserer Ressourcen und Streitkräfte nicht in Echtzeit" kommentieren können, hieß es weiter. Einen Zusammenhang zu dem mutmaßlich geplanten Terroranschlag Ende September bestätigte das US-Verteidigungsministerium nicht.

Fünf Männer sollen Terroranschlag vorbereitet haben

Damals waren fünf Männer nahe des von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford aufgegriffen worden. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Inzwischen sind sie unter strengen Auflagen wieder freigelassen worden.

Großbritanniens Premierminister Andy Burnham bestätigte Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran. US-Außenminister Marco Rubio hatte von einer Beteiligung eines "ausländischen Akteurs" gesprochen. Dem "Wall Street Journal" zufolge war zuletzt rund ein Dutzend B-1-Bomber noch vor Ort stationiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.