Stuttgart: Tausende bei Friedensdemos in Berlin und Stuttgart

In Stuttgart und Berlin protestieren Tausende gegen Aufrüstung und Wehrpflicht. In Stuttgart kommt es dabei zu einem Zwischenfall.

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Der Stuttgarter Fernsehturm. Aktuelle Nachrichten aus und über Stuttgart hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Manuel Schönfeld

Tausende Menschen haben in Berlin und in Stuttgart gegen militärische Aufrüstung und eine mögliche Wehrpflicht demonstriert. Unter dem Motto "Nein zur Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!" hatten mehrere Aktionsbündnisse in beiden Städten dazu aufgerufen. Zu ihren Forderungen zählten unter anderem ein Stopp aller Wirtschaftssanktionen und Waffenlieferungen und stattdessen höhere Ausgaben im Sozialbereich.

In Berlin schätzte die Polizei am Nachmittag die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf rund 5.800. Sie zogen vom Brandenburger Tor aus durch die Innenstadt. Die Organisatoren sprachen hingegen von mehr als 20.000 Demonstrierenden in der Hauptstadt.

Schon am Freitag hatten mehrere Tausend vornehmlich junge Menschen gegen eine mögliche Wehrpflicht vor dem Brandenburger Tor protestiert. Auf der Bühne der Veranstalter trat am Abend auch die Berliner Hip-Hop-Gruppe K.I.Z. auf.

Tausende Menschen auf dem Schlossplatz in Stuttgart

In Stuttgart wiederum nahmen am Samstag laut Organisatoren rund 15.000 Menschen an der Demonstration Menschen. Auf dem Schlossplatz befanden sich nach Augenschein eines dpa-Reporters Menschen im unteren bis mittleren Tausender-Bereich.

Unter den Rednerinnen und Rednern waren unter anderem die Politiker Özlem Alev Demirel, stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, und Sevim Dagdelen, ehemalige Bundestagsabgeordnete und Mitglied des BSW-Bundesvorstands. Dagdelens Rede wurde von Sprechchören gestört, die Polizei verstärkte ihre Kräfte an der Rednerbühne. Dabei kam es zu einer Festnahme: Ein vermummter Mann betrat die Bühne, während Dagdelen sprach. Als er weiter auf sie zuging, griff die Polizei ein. Dabei wurde auch Pfefferspray eingesetzt. Zudem gab es ein Video-Grußwort von Margot Käßmann, der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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