Berlin: Stegner: Linke muss sich "von solchen Leuten trennen"

Die Antisemitismus-Vorwürfe gegen die Berliner Linke gefährden die Bildung einer rot-grün-roten Landesregierung. Aus der SPD kommen klare Forderungen an den Wahlsieger.

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Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / neirfy

Der frühere SPD-Parteivize Ralf Stegner hat klare Leitplanken für eine rot-grün-rote Landesregierung in Berlin gesetzt. Bei einer Bundestagsdebatte über das israelische Vorgehen im Westjordanland betonte er, wer sich mit Leuten aus dem Terrorumfeld und der Organisierten Kriminalität gemein mache, könne kein Partner für die Sozialdemokraten sein. "Hier reicht keine Beschwichtigungs-Rhetorik aus dem Poesiealbum", sagte Stegner. "Wer mit uns gemeinsam regieren will, muss sich von solchen Leuten trennen."

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak warnte SPD und Grüne ausdrücklich vor einer Koalition mit der Linkspartei, die am vergangenen Sonntag die Abgeordnetenhauswahl klar gewonnen hatte: "Die Berliner Linken werden vom antisemitischen Gedankengut unterwandert und zerfressen", so Ziemiak. Eine Koalition von CDU, Grünen und SPD wäre in Berlin die einzige realistische Alternative zu Rot-Grün-Rot.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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