Diplomatie: Wadephul in Kanada - Sicherheit und Verteidigung im Zentrum
Für einen Tag unterbricht der Bundesaußenminister seinen Aufenthalt bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. In Ottawa will er die Beziehungen zu einem besonderen Partner vertiefen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Außenminister Johann Wadephul besucht an diesem Freitag Kanada - und unterbricht dafür seine Teilnahme an der Generaldebatte der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. In der Hauptstadt Ottawa will der CDU-Politiker unter anderem mit seiner Kollegin Anita Anand, Verteidigungsminister David McGuinty und Handelsminister Dominic LeBlanc zu getrennten Beratungen zusammenkommen.
Nach Angaben der Sprecherin des Auswärtigen Amts soll die Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung sowie bei Zukunftstechnologien im Mittelpunkt der Gespräche stehen. Deutschland und Kanada begehen in diesem Jahr das 75. Jubiläum ihrer diplomatischen Beziehungen. Am Abend wollte Wadephul wieder nach New York zurückkehren. In Vertretung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) will der Bundesaußenminister an diesem Samstag in der UN-Generaldebatte für Deutschland sprechen.
Kanada als "assoziiertes Mitglied" der Europäischen Union?
In Ottawa dürfte auch der Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Rolle spielen, Kanada zum ersten "assoziierten Mitglied" der Europäischen Union zu machen. Als konkrete Bereiche für eine mögliche noch engere Zusammenarbeit hatte sie Technologiefragen, die Produktion von Rüstungsgütern sowie die Künstliche Intelligenz und die Arktispolitik genannt. Kanadas Premierminister Mark Carney zeigte sich trotz Drohungen von US-Präsident Donald Trump offen für die Idee einer Art EU-Sondermitgliedschaft.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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