Berlin: Altgediente Berliner SPD-Politiker gegen Gespräche mit Linke

Etliche frühere SPD-Spitzenpolitiker in Berlin lehnen Gespräche mit der Linken über eine gemeinsame Regierungskoalition ab. Sie kritisieren die Partei mit deutlichen Worten.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Eine Reihe früherer Berliner SPD-Spitzenpolitiker hat sich klar gegen Sondierungsgespräche mit der Linken positioniert. Dazu gehören etwa die beiden ehemaligen Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Walter Momper. Beide unterzeichneten eine Resolution, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die "Berliner Morgenpost" darüber berichtet.

"Die Resolution wendet sich gegen Gespräche der SPD Spitze mit der Linkspartei, weil die Party am Wahlabend erneut deutlich gemacht hat, dass sich die Linkspartei mit Antisemiten und Clangrößen gemein macht", heißt es darin. Mit Entsetzen habe man verfolgt, mit wem die Linke bei einer Wahlparty am Sonntagabend gefeiert habe. In dem Resolutionstext werden der "Boss eines kriminellen Clans" und "ein Anführer einer Organisation, die international als Unterstützer des Terrorismus der Hamas angesehen wird" erwähnt.

"Dies macht uns deutlich, dass die Linke sich weiterhin nur pro forma von denen distanziert, die das Existenzrecht Israels leugnen und auch in Berlin die Auslöschung des Staates Israel propagieren", kritisieren die Unterzeichner. "Es gehört zu den roten Linien sozialdemokratischer Werte, nicht mit Antisemiten und Terroristen gemeinsame Sache zu machen. Wir sehen deshalb derzeit keine Basis für Gespräche mit der Linkspartei."

Hinter der Resolution steht die Gruppe "SPD erneuern", die nach eigenen Angaben Einfluss auf die Debatten in der Berliner SPD nehmen möchte. Sie hatte sich gegründet, nachdem Michael Müller von der Berliner SPD zur Bundestagswahl 2025 nicht wieder aufgestellt wurde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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