Landtagswahl: BSW enttäuscht über knappes Scheitern in MV
Am Anfang des Abends stand Jubel beim Bündnis Sahra Wagenknecht. Doch dann sackten die Werte unter fünf Prozent.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der BSW-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Peter Schabbel, hat sich enttäuscht über das Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl geäußert. "Wir haben es nicht geschafft", sagte Schabbel der Deutschen Presse-Agentur am Rande der BSW-Wahlparty in Schwerin. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag das Bündnis Sahra Wagenknecht am Sonntagabend unter fünf Prozent.
Schabbel sah einen Grund für das knappe Scheitern seiner Partei im polarisierten Wahlkampf zwischen SPD und AfD. Das sei zulasten der kleineren Parteien gegangen, auch der CDU. Das BSW stehe dafür, diese Lagerbildung zu überwinden, sagte Schabbel. Daran werde seine Partei weiter arbeiten.
Seine Co-Spitzenkandidatin Sabine Firnhaber äußerte sich zuversichtlich, dass sich das BSW in Mecklenburg-Vorpommern etabliert. "Wir haben einen Landesverband, wir haben Kreisverbände, wir haben aktive Mitglieder", sagte Firnhaber der dpa. "Und wir treten für Ziele an, die auch in vier oder fünf Jahren noch wert sind, dafür zu kämpfen."
In einer ARD-Prognose und ersten Hochrechnungen hatte das BSW zunächst bei fünf Prozent gelegen, was bei der Wahlparty großen Jubel auslöste. Erst im Laufe des Abends sackten die BSW-Werte unter die Fünf-Prozent-Hürde ab.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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