Donald Trump: US-Präsident geht mit Milliarden-Plan baden - Trump von Anhängern blamiert
5.000 Dollar für jeden Amerikaner - klingt nach einem Wahlkampfgeschenk, das niemand ablehnen kann. Doch selbst vier von zehn Republikanern winken ab, und Donald Trumps Zustimmungswerte kratzen am absoluten Tiefpunkt seiner politischen Karriere.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Plan stößt sogar bei seinen Anhängern auf Ablehnung
- Donald Trumps Beliebtheit fast auf dem Tiefpunkt
- Donald Trump verursacht politisches Erdbeben
Donald Trumps Plan, jedem US-Bürger einen Scheck über 5.000 US-Dollar auszustellen, falls die Republikaner bei den Zwischenwahlen ihre Kongressmehrheit verteidigen, kommt bei den Wählern nicht an - ganz im Gegenteil. Es ist längst nicht der einzige Rückschlag für Donald Trump in den vergangenen Tagen. So offenbarte der US-Präsident selbst ein Haar-Desaster, das ihn während einer Rede beschäftigte.
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Donald Trumps Plan stößt sogar bei seinen Anhängern auf Ablehnung
Laut einer aktuellen Umfrage, die nach dem Parteitag der Republikaner durchgeführt wurde, lehnen 63 Prozent der Amerikaner Donald Trumps Milliarden-Plan ab, wie "Raw Story" berichtet. Besonders brisant: Die Ablehnung kommt keineswegs nur von der politischen Gegenseite. Neun von zehn Demokraten sprechen sich gegen die Dividenden-Idee aus - doch auch vier von zehn Republikanern wollen davon nichts wissen. Experten hatten den Vorstoß bereits als eine Art Bestechung der Wählerschaft kritisiert.
- Die Erhebung erfasste 1.143 Befragte bei einer Fehlertoleranz von drei Prozentpunkten.
Donald Trumps Beliebtheit fast auf dem Tiefpunkt
Donald Trumps persönliche Beliebtheitswerte bewegen sich derweil weiterhin in besorgniserregendem Terrain. Zwar kletterte seine Zustimmungsrate leicht auf 35 Prozent - gegenüber 33 Prozent Ende August -, doch damit verharrt der US-Präsident nahe dem tiefsten Punkt seiner gesamten politischen Laufbahn.
Noch alarmierender dürfte für die Republikaner ein anderer Wert sein: Bei der Frage, welche Partei die Befragten bei den Kongresswahlen bevorzugen würden, liegen die Demokraten dem Bericht nach mit 44 zu 37 Prozent vorn. Dieser Abstand markiert den größten Vorsprung seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Sollten die Republikaner im November auch nur eine der beiden Kammern verlieren, stünde der US-Präsident in seinen letzten zwei Amtsjahren vor massiven legislativen Hürden.
Donald Trump verursacht politisches Erdbeben
Der Abwärtstrend des US-Präsidenten lässt sich laut der Erhebung unmittelbar auf seinen im Februar gestarteten Iran-Krieg zurückführen. Die Eskalation hat Öllieferungen aus dem Nahen Osten empfindlich gestört und die Spritpreise in Richtung historischer Höchststände getrieben - ein Thema, das Wähler an der Zapfsäule täglich spüren.
Die Konsequenz ist ein politisches Erdbeben: Erstmals seit rund einem Jahrzehnt haben die Republikaner ihren traditionellen Vertrauensvorsprung in der Wirtschaftspolitik eingebüßt. In der Umfrage gaben 38 Prozent der Befragten an, den Demokraten in ökonomischen Fragen mehr zu vertrauen - gegenüber nur 37 Prozent für die Republikaner.
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rut/news.de/stg
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