Iran-Krieg: Iran: Treffen im Oman wegen Eskalation im Jemen verschoben
Das geplante Treffen der Golfstaaten-Außenminister zur Straße von Hormus wurde verschoben. Teheran nennt die Eskalation im Jemen als Grund – und weist Vorwürfe aus Saudi-Arabien zurück.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das für heute geplante Außenministertreffen der Golfstaaten zur Straße von Hormus ist nach Angaben aus Teheran wegen der Eskalation im Jemen verschoben worden. "Saudi-Arabien hat darum gebeten, dass diese Sitzung nicht stattfindet", sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai in Teheran. Auf Nachfrage bestätigte er, dass die jüngsten Entwicklungen im Jemen dabei eine Rolle gespielt hätten.
Vergangene Woche waren die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Bürgerkriegsland Jemen überraschend schnell zur wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vorgerrückt. Die Huthi griffen Stellungen der Regierungstruppen an und kontrollieren inzwischen die gesamte Westküste des Landes.
Saudi-Arabien kämpft seit mehr als zehn Jahren an der Seite der international anerkannten Regierung im Jemen gegen die islamistische Miliz. Diese greift wieder verstärkt zivile Ziele und Öl-Einrichtungen in Saudi-Arabien an.
Offiziell dementiert die iranische Regierung, in den Vormarsch der Huthi involviert zu sein, und betont stets, die Bewegung agiere unabhängig. Baghai sagte am Montag, Saudi-Arabien dürfe mit Blick auf die Eskalation im Jemen nicht auf den Iran verweisen. "Die Probleme im Jemen haben weit zurückreichende Wurzeln", sagte er.
Am Montag wollte der Iran mit dem Oman eine Vereinbarung über die Zukunft der Straße von Hormus vorstellen. Eingeladen waren auch die Außenminister der Golfstaaten. Am Sonntagabend verkündete der Oman dann eine Verschiebung des Treffens.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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