Donald Trump: Trump blamiert sich mit verzweifeltem Aufruf - nicht einmal Melania will ihn sehen
Es droht eine Blamage für Donald Trump: Tickets für den ersten republikanischen Zwischenwahlen-Parteitag müssen mittlerweile verschenkt werden. In Dallas fehlen mindestens 45 Abgeordnete und selbst Melania Trump meidet das Event.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump irritiert mit verzweifeltem Aufruf
- US-Präsident spricht von "ausverkauft": Eintrittskarten werden verschenkt
- Melania Trump versetzt Ehemann Donald
- Donald Trump tritt gleich zweimal auf
In Dallas beginnt ein politisches Experiment, das bereits vor dem ersten Redebeitrag ins Wanken gerät - und für Donald Trump zu einer Blamage werden könnte: der erste republikanische Zwischenwahlen-Parteitag in der Geschichte der Partei. Was als kraftvolle Machtdemonstration geplant war, wird von einer Welle der Abwesenheit überschattet - mindestens 45 Republikaner haben ihre Teilnahme abgesagt, wie "Politico" berichtete. Es wäre nicht der einzige Trump-Rückschlag in den vergangenen Tagen. Zuletzt zeigte sich ein Psychologe nach einem Trump-Auftritt im Oval Office besorgt.
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Donald Trump irritiert mit verzweifeltem Aufruf
Zuletzt versuchte Donald Trump auf Truth Social, die Stimmungslage zu drehen. Das Event sei "total ausverkauft!", verkündete er - eine bemerkenswerte Behauptung angesichts der laut "The Daily Beast" massenhaft verschenkten Eintrittskarten. Die Veranstaltung sei "wirklich 'HOT!'", so Trump.
Für die zahlreichen Absagen lieferte er eine kreative Erklärung: "Jeder will dabei sein, aber wir bitten wirklich nur diejenigen Kandidaten, die in engen Rennen sind - ein bisschen vorne, ein bisschen hinten oder gleichauf - zu sprechen", schrieb der US‑Präsident. Man wolle die Bühne für diese Kandidaten freihalten. "Wir brauchen keine Leute, die 45 Punkte vorne liegen und seit 30 Jahren im Amt sind, so sehr wir sie auch alle lieben!"
Dass zahlreiche Abgeordnete in hart umkämpften Wahlkreisen dem Parteitag ebenfalls fernbleiben, erwähnte Trump in seinem Beitrag nicht.
Donald Trump spricht von "ausverkauft": Eintrittskarten werden verschenkt
Der Kontrast könnte kaum größer sein: Ursprünglich wurden Eintrittskarten in Paketen zwischen 5.000 und 20.000 Dollar angeboten - inklusive Sitzplätzen auf dem Arena-Boden und einem "Texas-Shirt mit Cowboyhut". Für den vollen Zugang zur Veranstaltung, in US-Medien spöttisch auch als "Trump-a-palooza" bezeichnet, wurden sogar bis zu 25.000 Dollar fällig.
Doch angesichts der drohenden Lücken in den Rängen des American Airlines Center schwenkte das Republican National Committee auf eine ganz andere Strategie um: Kostenlose Tickets wurden massenhaft verteilt, verbunden mit dem Versprechen von Plätzen in der ersten Reihe und VIP-Behandlung für Gewinner einer Ticket-Lotterie. Zusätzlich verschickte die Partei dem Bericht nach unaufgefordert Textnachrichten mit dem Angebot "Gratis-Tickets", die direkt zur Registrierungsseite des Parteitags führten.
Melania Trump versetzt Ehemann Donald
Besonders auffällig unter den Abwesenden: Melania Trump. Die First Lady verzichtet auf einen Auftritt beim Parteitag neben ihrem Ehemann - ein Signal, das in Washington für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Doch auch unter den anwesenden Parteimitgliedern herrscht Nervosität. Mehrere Republikaner äußerten laut "Politico" die Befürchtung, der in der Bevölkerung unbeliebte Präsident könnte die Veranstaltung vor allem zur Selbstinszenierung nutzen.
Der Abgeordnete Riley Moore aus West Virginia formulierte die Erwartungen seiner Fraktion deutlich: Das Event müsse sich konsequent darauf konzentrieren, "was für die Wähler auf dem Spiel steht". Konkret erhoffen sich die Republikaner, dass Trump über Maßnahmen gegen die hohen Lebenshaltungskosten spricht - statt seine üblichen persönlichen Fehden auszutragen.
Donald Trump tritt gleich zweimal auf
Der redefreudige US-Präsident hat sich gleich zwei Auftritte gesichert: Am Mittwochabend hält er die Hauptrede, am Donnerstag tritt er gemeinsam mit Vizepräsident JD Vance für die Abschlussansprache auf die Bühne. Daneben sind Reden von Texas' Senator Ted Cruz und dem texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton vorgesehen.
Gerade für Paxton hat der Veranstaltungsort Dallas strategische Bedeutung: Der umstrittene Generalstaatsanwalt befindet sich in einem erbitterten Wahlkampf gegen seinen demokratischen Herausforderer James Talarico, einen erklärten Trump-Gegner. Der Parteitag auf texanischem Boden bietet Paxton damit eine prominente Bühne in seinem eigenen Bundesstaat.
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rut/news.de
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