Donald Trump: Wirbel um peinliche Verwechslung - US-Präsident irritiert mit neuer Landkarte

Donald Trump zeigt im Netz eine irritierende Karte - ganz Nordamerika und auch Island sind darauf als US‑Gebiet gekennzeichnet. Eine peinliche Frage macht sich breit: Hat der US-Präsident Island wieder mit Grönland verwechselt?

Von news.de-Redakteur - Uhr

Hat Donald Trump Island und Grönland verwechselt? (Foto) Suche
Hat Donald Trump Island und Grönland verwechselt? Bild: picture alliance/dpa/FR172078 AP | Rod Lamkey
  • Donald Trump entsetzt mit Landkarte: Will er jetzt auch noch Island?
  • Donald Trump verwechselt Island und Grönland immer wieder
  • Donald Trump irritiert mit Social-Media-Marathon

Auf seiner Plattform Truth Socialhat US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Tagen eine wahre Flut an Beiträgen veröffentlicht - einer davon sorgt nun für diplomatische Verwerfungen. Der Post zeigte eine manipulierte Landkarte, auf der sämtliche Länder Nordamerikas als US-Territorium dargestellt waren: Kanada, Mexiko, Kuba, Grönland - aber eben auch Island. Auch Mittelamerika und die Karibik war abgebildet. Es wäre nicht der einzige mutmaßlich verwirrte Trump-Auftritt der vergangenen Tage - zuletzt hatte bereits ein Psychologe Alarm geschlagen.

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Donald Trump entsetzt mit Landkarte: Will er jetzt auch noch Island?

Während Trumps Ambitionen bezüglich Grönland und seine mehr oder minder "scherzhaften Andeutungen" in Richtung Kanada längst bekannt sind, kam die Einbeziehung des nordatlantischen Inselstaats für viele überraschend. Will Trump jetzt auch noch Island in seinen Einflussbereich überführen?

Reykjavik reagierte laut der Nachrichtenagentur Reuters umgehend. Islands Außenministerin Thorgerdur Gunnarsdottir zitierte den US-Botschafter Billy Long zu einem Gespräch ins Außenministerium. Gegenüber dem isländischen Staatssender RÚV machte die Ministerin unmissverständlich klar, was sie von Trumps kartografischer Kreativität hält: "Es wurde deutlich die Position zum Ausdruck gebracht, dass der Post völlig unangemessen war", erklärte Gunnarsdottir.

Die Einbestellung eines Botschafters gilt im diplomatischen Protokoll als scharfes Signal der Missbilligung - ein Schritt, den Staaten üblicherweise nur bei gravierenden Verstimmungen wählen. Dass ein einzelner Social-Media-Beitrag eine solche Reaktion eines Nato-Verbündeten auslöst, unterstreicht die Brisanz des Vorfalls.

Donald Trump verwechselt Island und Grönland immer wieder

Ob der US-Präsident den Inselstaat bewusst in seine Karte integrierte, bleibt offen. Denn Trump hat Island und Grönland in der Vergangenheit bei öffentlichen Auftritten bereits mehrfach verwechselt. Bei seinem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar erklärte er zum Beispiel, die Nato habe ihn "geliebt", bis er ihnen "von Island erzählt" habe - dabei ging es ihm nach eigener Aussage lediglich um "ein Stück Eis". Gemeint war offensichtlich Grönland, dessen Erwerb Trump seit Langem aktiv verfolgt.

Donald Trump irritiert mit Social-Media-Marathon

Der Island-Post war dabei nur einer von Dutzenden Beiträgen, die Trump in den vergangenen Tagen auf Truth Social absetzte. In einem davon kürte er sich selbst zum "größten" Präsidenten aller Zeiten. Gleich sieben aufeinanderfolgende Posts widmete er der Idee, den Bundesstaat New Mexico in "New America" umzubenennen.

Daneben teilte der Präsident mehrere offenbar mit künstlicher Intelligenz erzeugte Bilder, die ihn in höllischen Landschaften zeigten, umgeben von bedrohlich wirkenden Robotern. Was genau er damit bezweckte, blieb - wie so vieles in diesen Tagen - der Interpretation überlassen.

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