Donald Trump: Unmissverständliche Botschaft - Kanada brüskiert den US-Präsidenten
Kanada will nicht der 51. Bundesstaat der USA werden. Das macht die Provinz British Columbia nun noch einmal Donald Trump mit einer speziellen Aktion deutlich. Neue Grenzschilder stoßen den US-Präsidenten vor den Kopf.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Kanadische Provinz lässt neue Schilder an Grenze zu den USA aufstellen
- Botschaft an Donald Trump aus British Columbia: Kanada wird nicht zum 51. Bundesstaat der USA weiter
- Spannungen zwischen beiden Ländern wachsen auch durch einen Handelsstreit und Trumps Social-Media-Provokationen
Der Streit zwischen den USA und Kanada geht in die nächste Runde. Nachdem Präsident Donald Trump wiederholt damit drohte, das Nachbarland zum 51. US-Bundesstaat machen zu wollen, folgte nun eine Reaktion der kanadischen Pazifikprovinz British Columbia. Die Botschaft an Trump ist klar.
Donald Trump brüskiert durch neue Grenzschilder in British Columbia, Kanada
Wie "The Daily Beast" berichtet, hat David Eby (50), Premierminister von British Columbia, neue Schilder für die Grenzübergänge zum US-Bundesstaat Washington im Süden vorgestellt. Darauf unter anderem zu lesen: "Willkommen in British Columbia, Kanada. Stark, stolz, und wird NIEMALS der 51. Bundesstaat sein. Tut uns leid!" Bei einer Pressekonferenz in Victoria bezeichnete Eby die Botschaft als "einzigartig kanadisch". Sie sei "selbstbewusst, humorvoll und unmissverständlich." Der Premierminister stellte klar: "British Columbia gehört zu Kanada, und Kanada steht nicht zum Verkauf. "Ein weiteres Schild kombiniert die Warnung "Niemals 51. Staat" mit Hinweisen wie "Vorsicht Elche" und "Freundlichkeit ≠ Schwäche". Trumps fortgesetzte Provokationen gegenüber dem Nachbarland kommentierte Eby ebenfalls mit deutlichen Worten: Der US-Präsident sei "offensichtlich durchgedreht".
Zollstreit zwischen den USA und Kanada spitzt sich immer weiter zu
Nicht nur durch Trumps Annexionspläne wuchsen zuletzt die Spannungen zwischen den beiden Ländern, sondern auch durch einen Handelsstreit.Kanadas Vergeltungszölle gegen US-Importe traten am Dienstag in Kraft. Zuvor hatte Trump 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren im Wert von fast 28 Millionen Dollar angekündigt. Verhandlungen zwischen beiden Ländern sind gescheitert: Noch im vergangenen Monat hatte Premierminister Mark Carney die Gespräche mit Washington ausgesetzt. "Menschen werden ihre Jobs verlieren und Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze schließen müssen", warnte Eby laut "CTV News". Er rief die Kanadier dazu auf, verstärkt einheimische Produkte zu kaufen.
Donald Trump gießt Öl ins Feuer mit Social-Media-Beiträgen
Der US-Präsident selbst heizt den Konflikt über soziale Medien weiter an. Am vergangenen Sonntag veröffentlichte der 80-Jährige auf Truth Social ein KI-generiertes Bild, das ihn bei einem Eishockeyspiel über einem eingeschüchterten Premierminister Carney stehend zeigt. Zudem hatte er den Ontariosee an der Grenze zwischen beiden Staaten in "Lake America" umbenannt.
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gom/bos/news.de/stg
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