Donald Trump: Wutausbruch wegen Elon Musk - Senator packt über Szene im Weißen Haus aus
Der republikanische Senator Ted Cruz will einen Wutausbruch von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus live miterlebt haben. Jetzt sprach er in einem Podcast darüber. Trump soll wegen Elon Musk komplett die Beherrschung verloren haben.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Republikanischer Senator Ted Cruz spricht über Wutausbruch von Donald Trump im Oval Office
- US-Präsident habe ausgedruckten Social-Media-Beitrag von Elon Musk vorgelegt bekommen
- Tech-Milliardär enthüllte darin, dass Trump in den Epstein-Akten stehe
- Daraufhin platzte dem amerikanischen Staatsoberhaupt der Kragen
Immer wieder sorgt Donald Trump mit seinen Wutausbrüchen für Schlagzeilen. Zuletzt tobte der US-Präsident auf Truth Social, weil ABC News angeblich Falschinformationen über seine Iran-Politik verbreitete. Nun wurde eine weitere bislang unbekannte Geschichte enthüllt, bei der Trump im Weißen Haus der Kragen geplatzt sein soll.
Donald Trump tobt wegen Elon Musk: Senator enthüllt Wutausbruch des US-Präsidenten
Wie der republikanische Senator Ted Cruz im "PBD Podcast" berichtete, reagierte der Präsident wütend, als ihm im Juni 2025 ein ausgedruckter Social-Media-Beitrag seines früheren Freundes Elon Musk überreicht wurde. Cruz befand sich demnach gerade in Gesprächen mit Trump über das Thema freie Schulwahl,als dessen persönliche Assistentin Natalie Harp den Raum betrat. "Natalie kommt herein, druckt es (den Social-Media-Beitrag, Anmerkung der Redaktion) auf einem Blatt Papier aus, und reicht es ihm. Und er liest diesen Tweet tatsächlich vor.Und ich sitze im Oval Office, und seine Fingerknöchel werden ganz weiß", schilderte der texanische Senator die Szene.
Donald Trump platzte wegen Social-Media-Beitrag zu den Epstein-Akten der Kragen
Musks brisanter Beitrag fiel in eine Phase, in der das einstige Bündnis zwischen ihm und Trump bereits in Trümmern lag. Der Tech-Milliardär hatte die Regierung im Mai 2025 verlassen und anschließend die Gesetzesvorhaben der Regierung zu den Staatsausgaben öffentlich attackiert. Trump drohte daraufhin, staatliche Verträge und Subventionen für Musks Unternehmen zu streichen. Kurz darauf konterte Musk am 5. Juni 2025 auf der Plattform X (vormals Twitter): "Zeit, die wirklich große Bombe platzen zu lassen: Trump taucht in den Epstein-Akten auf." Das sei der wahre Grund, weshalb die Dokumente über die Verbindungen des 2019 verstorbenen Sexualstraftäters nicht veröffentlicht worden seien, so Musk weiter. Innerhalb von zwei Tagen löschte Musk den Beitrag wieder. Gegenüber "ABC News" räumte er später ein, damit zu weit gegangen zu sein.
Laut Ted Cruz benutzte Trump viele Schimpfwörter
Was auf dem Zettel stand, der im Oval Office überreicht wurde, wusste Cruz zunächst nicht – Trump zeigte den Ausdruck erst Sekunden später den Anwesenden. "Er war so wütend. Ich habe gescherzt, dass ich Schimpfwörter gelernt habe, die ich nicht einmal kannte", so Cruz. "Wir hatten gerade das Thema Schulwahl abgeschlossen, und Trump hatte einige farbenfrohe Ansichten zu Elon zu äußern. Das ist ein Moment, den ich nie vergessen werde." Mitten ins Geschehen sei eine "Handgranate geworfen" worden. Cruz zeigte sich im Podcast erleichtert, dass sich Trump und Musk inzwischen wieder versöhnt hätten: "Es war nicht gut für Amerika, die beiden kämpfen zu sehen."
US-Justizministerium ließ Frist zu Veröffentlichung von Epstein-Dokumenten verstreichen
Trump soll bereits im Mai 2025 über das Auftauchen seines Namens in den Epstein-Akten informiert worden sein, wie "Raw Story" unter Berufung auf das "Wall Street Journal" schreibt. Im November 2025 stimmte das Repräsentantenhaus für die Veröffentlichung. Der Senat folgte, Trump unterzeichnete das Gesetz. Das Justizministerium verpasste allerdings die gesetzte Frist und hält bis heute Dokumente zurück. Ein Bundesrichter stellte im Juni 2026 fest, dass das Ministerium damit gegen das Gesetz verstoßen habe.
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