Häme für Donald Trump: "South Park"-Macher ledern mit erneuter Spitze gegen "The Don"

Donald Trumps Umbenennungswut kennt keine Grenzen - und wird dem US-Präsidenten nun selbst zum Verhängnis. Die Macher der Kultserie "South Park" verpassten dem Republikaner eine volle Breitseite und machten "The Don" öffentlich lächerlich.

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Die Macher von "South Park" haben US-Präsident Donald Trump erneut eine Breitseite verpasst und den Republikaner zum Gespött gemacht. (Foto) Suche
Die Macher von "South Park" haben US-Präsident Donald Trump erneut eine Breitseite verpasst und den Republikaner zum Gespött gemacht. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Niall Carson
  • Donald Trump gnadenlos auf die Schippe genommen
  • Kultserie "South Park" benennt sich wegen Donald Trump um
  • Neue "South Park"-Folgen ab 16. September - wegen Trump heißt die Serie "South America"

Schon vor seiner Wiederwahl zum US-Präsidenten hatte Donald Trump keinen Zweifel daran gelassen, dass er die Vereinigten Staaten von Amerika besser als je zuvor machen wolle. Verstörender Nebeneffekt von Trumps "Make America Great Again"-Obsession: "The Don" benennt alles munter nach seinen patriotischen Vorstellungen um. Aus dem Golf von Mexiko wird bei Trump der "Golf von Amerika", zuletzt wollte der US-Präsident den Lake Ontario in "Lake America" umtaufen.

Donald Trumps Obsession kennt keine Grenzen - "South Park"-Macher reagieren prompt

Donald Trumps Umbenennungswahn brachte die Macher der Kultserie "South Park" auf eine Idee, die dem US-Präsidenten einen gezielten Schlag unter die Gürtellinie verpasste und "The Don" der Lächerlichkeit preisgab - und das unmittelbar nach der jüngsten Breitseite, als das "South Park"-Team den Präsidenten mit heruntergelassener Hose verspottete. Denn ab sofort trägt die Kultserie "South Park" einen neuen Namen – zumindest offiziell.

"South Park" benennt sich wegen Donald Trump in "South America" um

Wie Comedy Central in einer Pressemitteilung bekanntgab, firmiert die Animationsserie von Trey Parker und Matt Stone künftig unter dem Titel "South America". Der Grund für die satirische Namensänderung: Trumps Executive Order aus dem vergangenen Monat, mit der der US-Präsident die Umbenennung des Ontario-Sees verkünden ließ.

Die 29. Staffel der umbenannten Show feiert am Mittwoch, dem 16. September 2026, Premiere. Dass Parker und Stone mit ihrer Aktion vor allem Trump ins Visier nehmen, dürfte niemanden überraschen, der die vergangenen Staffeln verfolgt hat – doch diesmal geht der Seitenhieb weit über den Präsidenten hinaus.

Kultserie "South Park" ledert gegen Donald Trump und globale Konzerne

In ihrem offiziellen Statement ließen Parker und Stone keinen Zweifel daran, wen sie neben Trump noch aufs Korn nehmen wollten. "Inspiriert von der Tapferkeit und dem Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in SOUTH AMERICA", erklärten die beiden Serienschöpfer auf dem offiziellen Instagram-Kanal, was unter anderem"The Daily Beast"einen Bericht wert war. Besonders giftig fiel der Dank an den eigenen Mutterkonzern aus: "Wir möchten uns besonders bei unserer Muttergesellschaft Paramount bedanken – einer Skydance-Kapitulation." Die Formulierung zielt unmissverständlich auf die Bereitschaft großer Konzerne ab, sich Trumps Vorgaben zu beugen – und verschont dabei nicht einmal das eigene Haus.

Donald Trump von "South Park"-Schöpfern gnadenlos verspottet

Die provokante Umbenennung steht nicht im luftleeren Raum. Bereits in der 28. Staffel nahmen Parker und Stone den republikanischen Präsidenten, dessen Regierung und seine milliardenschweren Verbündeten schonungslos auseinander. An Schärfe mangelt es den beiden offensichtlich nicht – und der Erfolg gibt ihnen recht. Erst am vergangenen Sonntag sicherte sich "South Park" zum fünften Mal den Emmy als beste Animationsserie. Auch diese Gelegenheit nutzten die Macher, um Trump zu verhöhnen: Den Sieg verkündeten sie mit einer Grafik, die den Präsidenten mit heruntergelassenen Hosen und dem Emmy-Pokal in der Hand zeigte.

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