Landtagswahl: Schwesig bei Demo: "Machtfantasien der AfD gemeinsam stoppen"

Nach dem AfD-Sieg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mobilisiert das Bündnis "Zusammen bewegen" in Mecklenburg-Vorpommern. Sein Ziel: Stimmen gegen die AfD bei der Landtagswahl am 20. September.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben Menschen an mehreren Orten in Mecklenburg-Vorpommern demonstriert, um sich gegen die Partei zu positionieren. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sprach zu Demonstranten in Schwerin. "Mecklenburg-Vorpommern ist nicht Sachsen-Anhalt", sagte die SPD-Spitzenkandidatin "Wir werden die Machtfantasien der AfD gemeinsam stoppen. Unser Zuhause bekommt die AfD nicht."

In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. In den Umfragen liegt die AfD vor der SPD, zuletzt schrumpfte der Abstand jedoch.

Die Lage sei "sehr, sehr ernst", sagte Schwesig. Sachsen-Anhalt zeige, dass die AfD eine reale Chance habe, an die Macht zu kommen. Es sei wichtig, gemeinsam ein Zeichen zu setzen. "Wir alle brauchen einen respektvollen Umgang. Was wir überhaupt nicht brauchen, ist dieser Hass, diese Hetze, diese Zerstörung, die die AfD vorhat", sagte die Ministerpräsidentin. Sie enthüllte zudem ein Wahlplakat, auf dem sie mit dem Slogan "Die Frau gegen Blau" zu sehen ist.

Demos in mehreren Orten - und gemeinsames Singen

Das Bündnis "Zusammen bewegen" hatte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in zwölf Orten in MV zu Demos aufgerufen, unter anderem in Rostock, Greifswald, Ludwigslust, Parchim, Neubrandenburg und Neustrelitz. Bis zur Landtagswahl sollen noch mehr Aktionen folgen, wie es in einer Mitteilung heißt. Es ruft dazu auf, für andere Parteien als die AfD zu stimmen.

Mecklenburg-Vorpommerns Theater laden vor der Landtagswahl zum gemeinsamen Singen an öffentlichen Orten ein. Demokratie sei kein Zuschauerraum, sondern lebe davon, dass alle ihre Stimme erheben, erklärten die Theater.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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