Informationstechnologie: KI soll helfen, Risiko von gehackten Berliner Daten zu bewerten

Cyberkriminelle haben inzwischen eine riesige Menge an Dateien aus der Berliner Verwaltung veröffentlicht. Welche Daten sind besonders brisant? Künstliche Intelligenz soll helfen, das herauszufinden.

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Aktuelle Nachrichten zum Thema Kriminalität lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Heiko

Nach Ablauf des Ultimatums an den Berliner Senat haben Cyberkriminelle inzwischen Daten in riesigem Umfang im Darknet veröffentlicht. Das teilte Berlins Chief Digital Officer (CDO) Florian Hauer im Digitalisierungsausschuss mit. "In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein weiteres Datenpaket freigegeben, das waren dann noch einmal 550.000 bis 560.000 Dateien." Damit sei eine Dimension von rund 1,3 Millionen erreicht.

"Wir stehen vor der Aufgabe, dass wir feststellen müssen, was diese Dateien an Informationen enthalten", erklärte Hauer. Bei mehr als einer Million Dateien, die mehrere Dokumente enthalten könnten, sei es sehr aufwendig, jede Datei einzeln durchzugehen.

Um das Verfahren zu beschleunigen, sollen die Daten mit Hilfe von KI-Tools kategorisiert werden, sagte Hauer. So soll es möglich sein, eine Abstufung nach Risikopotenzial angezeigt zu bekommen und die Dateien, die dann als am meisten risikobehaftet erachtet werden, als Erstes zu prüfen.

Millionenlösegeld gefordert

Die Cyberkriminellen hatten ein Lösegeld von 30 Bitcoins, umgerechnet rund zwei Millionen Euro, gefordert. Das Land Berlin hatte sich darauf nicht eingelassen.

Nach Angaben von Staatssekretär Alexander Slotty aus der vom Hackerangriff betroffenen Senatsbauverwaltung ist weiter unklar, wie und wo die Cyberattacke begonnen hat. "Insofern sind wir, was die Frage, wo genau das Ganze ausgelöst wurde, wo das passiert ist, genauso gespannt wie alle anderen auch."

Über die Hacker-Gruppe Rhysida sei bekannt, dass sie oft mit Phishing-E-Mails agiere. Dabei muss der Empfänger dann zum Beispiel einen Link anklicken und ermöglicht so den Zugang von Schadsoftware ins eigene System.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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