Landtagswahl: Kubicki glaubt weiter an Fortbestehen der FDP
War es das für die FDP? Sie fliegt erneut aus einem Landtag und auch aus der letzten Landesregierung, in der sie noch saß. Parteichef Kubicki bleibt aber auch nach dem Magdeburg-Desaster optimistisch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ungeachtet der schweren Niederlage der FDP bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt glaubt ihr Vorsitzender Wolfgang Kubicki weiter an die Zukunft seiner Partei. "Ich mache mir keine Sorgen, dass die Freien Demokraten jetzt endgültig von der politischen Bildfläche verschwinden, jedenfalls unter meiner Führung - glaube ich - eher nicht", sagte Kubicki in Berlin, wo das FDP-Präsidium den Wahlausgang beriet.
Mit einem Ergebnis von 2,6 Prozent war die FDP aus einem weiteren Landtag und auch aus der letzten Landesregierung geflogen, in der sie noch saß. Er mache sich grundlegende Sorgen über den öffentlichen Auftritt der Liberalen und über die Frage, ob sie noch Bindungswirkung herstellen könnten, sagte Kubicki. Vielleicht müsse die FDP ihre differenzierten Argumente den Menschen "etwas pointierter darbringen".
Kubicki: Im Wahlkampf waren "Hütten voll"
Die Zeit für ihn als neuer FDP-Chef sei einfach zu kurz gewesen, sagte Kubicki. Er sei erst drei Monate im Amt, dazwischen sei auch noch Sommerpause gewesen. "Es ist offensichtlich immer noch nicht gelungen, die positiven Werte der Person Wolfgang Kubicki mit der FDP zu verbinden." Bei allen FDP-Veranstaltungen seien "die Hütten voll" gewesen. Auch bei Auftritten auf Plätzen habe es eine relativ große Zustimmung gegeben. "Aber es zahlt auf die Marke FDP momentan noch nicht ein."
Die inzwischen zurückgetretene FDP-Landesvorsitzende und bisherige Infrastrukturministerin Lydia Hüskens berichtete, es gebe in Sachsen-Anhalt offensichtlich das Gefühl, dass keine der etablierten Parteien die Probleme lösen könne. Viele Menschen hätten ihr im Wahlkampf gesagt, sie müssten diesmal AfD wählen, "weil hier muss es knallen".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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