Landtagswahl: Baden-Württembergs CDU-Chef Hagel warnt vor Personaldebatte

Kommt CDU-Chef Friedrich Merz nach den schweren Verlusten seiner Partei in Sachsen-Anhalt nun intern unter Druck? Der CDU-Vorsitzende in Baden-Württemberg hat eine Warnung parat.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Der baden-württembergische CDU-Chef Manuel Hagel hat seine Partei nach den dramatischen Verlusten in Sachsen-Anhalt vor Personaldiskussionen um Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz gewarnt. "Das wäre, glaube ich, jetzt das Falscheste, was man machen kann, wenn wir Personaldiskussionen führen", sagte Hagel in einem Videointerview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin auf die Frage, ob Merz nun Probleme durch das Ergebnis der Landtagswahl bekommen werde.

Die Menschen wollten Veränderung, ergänzte Hagel. "Diese Veränderung muss jetzt möglich sein durch weniger Streit, mehr Reformen, mehr Ambition." Die Menschen müssten "spüren, dass die politische Mitte die Kraft hat, diese Probleme zu lösen" - und zwar so, "dass sie es im Alltag spüren und dass sich was ändert im Alltag. Und dann wird auch der Glaube zurückkommen an die Lösungskompetenz der Mitte."

Hagel sprach von einem schlimmen und bitteren Ergebnis für die Christdemokratie. Die Menschen in Sachsen-Anhalt sagten damit auch, "dass sie sich nicht gehört fühlen, dass ihnen vielleicht das Vertrauen fehlt, dass die entscheidenden Veränderungen möglich sind". Deshalb müsse für die Bundespolitik jetzt gelten: "Stabilität, aber vor allen Dingen auch weniger Streit und mehr Reformen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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