Landtagswahl: Sachsen-Anhalt wählt: Wie stark wird die AfD?

Ulrich Siegmund will mit der AfD künftig allein regieren in dem Bundesland. Ministerpräsident Sven Schulze von der CDU hält dagegen. Jetzt entscheiden die Wähler über die Mehrheitsverhältnisse.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

In Sachsen-Anhalt wird an diesem Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahllokale öffnen um 8.00 Uhr und schließen um 18.00 Uhr. Die Wahl wird national und international mit großem Interesse verfolgt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stark die AfD abschneidet und ob sie erstmals in einem Bundesland an die Regierung kommt. Die in Sachsen-Anhalt als rechtsextremistisch eingestufte Partei mit ihrem 35 Jahre alten Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund hat es zu ihrem Ziel erklärt, eine Alleinregierung zu stellen.

Die Umfragen sahen die AfD zwar deutlich vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze, zur absoluten Mehrheit fehlte demnach aber ein Stück. Ministerpräsident Schulzes Ziel ist es, die absolute Mehrheit der AfD zu verhindern und im Amt zu bleiben. Unklar ist, ob und mit wessen Unterstützung er regieren kann. Aktuell regiert die CDU gemeinsam mit SPD und FDP.

In der letzten Umfrage vor der Wahl kam die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund auf 41 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze lag in der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF bei 23 Prozent. Auf Platz drei folgte die Linke mit 11,5 Prozent, die SPD kam auf 8,5 Prozent, die Grünen standen bei 6 Prozent. Das BSW mit 4 Prozent und die FDP mit 3 Prozent würden nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommen. 26 Prozent der Befragten sagten in der Umfrage, sie seien noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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