Kriminalität: Sprengsätze an Umspannwerk: Minister sehen sich Tatort an
An einem Umspannwerk nahe dem Kohlekraftwerk Jänschwalde in Brandenburg werden Sprengvorrichtungen entdeckt. Wie reagiert die Landesregierung?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem Fund von Sprengsätzen an einem Umspannwerk im Süden Brandenburgs will sich die Landesregierung vor Ort informieren. Innenminister Jan Redmann (CDU) und Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) wollten sich ein Bild der Lage machen, teilte das Innenministerium mit. Um 17.00 Uhr ist dort ein Statement geplant.
Am Umspannwerk in Turnow-Preilack unweit des Kraftwerks Jänschwalde waren Sprengvorrichtungen gefunden worden. Nach Angaben der Polizei wurde mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt. Der Kraftwerksbetreiber Leag geht von einem Anschlag aus. Danach kam es zu einem technischen Ausfall, ein Zusammenhang wird geprüft.
Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) sprach ebenfalls von einem Anschlag. "Der Anschlag auf die Infrastruktur in Jänschwalde ist ein Angriff auf die Sicherheit und die Lebensgrundlagen der Menschen in Brandenburg und darüber hinaus", sagte er. "Wer kritische Infrastruktur beschädigt, gefährdet Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit, das Vertrauen und letztlich die Gesundheit und Leben der Menschen."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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