Kriminalität: Was wir zu den Sprengvorrichtungen am Umspannwerk wissen
An einem Umspannwerk in Brandenburg wurden Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt. Was bisher bekannt ist – und welche Fragen offen sind.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Was wir wissen
Es handelt sich laut Polizei um den Fund sogenannter unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen.
Am Morgen gegen 8.00 Uhr wurde demnach eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt.
Entschärfer sind vor Ort und Spuren werden gesichert.
Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz spricht von einer "kurzzeitigen Leitungsunterbrechung". Die allgemeine Stromversorgung sei derzeit nicht beeinträchtigt.
Nach Angaben des Energieunternehmens Leag kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk Jänschwalde. Ein Zusammenhang werde geprüft.
Es gibt laut Polizei keine Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Was wir nicht wissen
Wer die Spreng- und Brandvorrichtungen am Umspannwerk Turnow-Preilack angebracht hat und welches Motiv die Täter hatten, ist bislang nicht bekannt.
Unklar ist auch, es ein Anschlag war. Offizielle Angaben dazu fehlen.
Ob es Detonationen gab und ob die Sprengvorrichtungen entschärft wurden, ist noch nicht bekannt.
Es wird geprüft, ob das Kraftwerk getroffen werden sollte.
Ebenso unklar ist, ob es Zusammenhänge zu Anschlägen auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins und an der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin gibt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News zum Thema "Kriminalität":
- Kriminalität: Gemeinsame Pressekonferenz von Dobrindt und Wadephul
- Zugriff in Berlin: Gewalttat in Stade: Mutmaßlicher Waffenverkäufer verhaftet
- Vorfall in Kraftwerksnähe: Leag geht bei Sprengvorrichtung von Anschlag aus
- Polizei-News Chemnitz, 01.09.2026: Mutmaßlicher Buntmetalldieb in Haft
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.