Donald Trump: Insider ist sicher - US-Präsident schmeißt Kriegsminister raus

Donald Trump könnte bald durchgreifen. Noch vor Thanksgiving soll Pete Hegseth seinen Schreibtisch im Pentagon räumen müssen - darüber sind sich Insider aus dem direkten Umfeld des Weißen Hauses offenbar einig.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (rechts) könnte Pete Hegseth vor die Tür setzen. (Foto) Suche
Donald Trump (rechts) könnte Pete Hegseth vor die Tür setzen. Bild: picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Molly Riley/White House
  • Donald Trump könnte Pete Hegseth abservieren
  • Pete Hegseth: Generäle gefeuert, Militärführung warnt
  • Republikaner fordert öffentlich Hegseth-Rauswurf

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth steht offenbar vor dem Aus. Mehrere Insider aus dem direkten Umfeld des Weißen Hauses sind sich laut dem ehemaligen Obama-Wahlkampfberater Christopher Hale einig: Hegseth werde Donald Trumps erstes politisches Opfer nach den US-Zwischenwahlen und wird noch vor Thanksgiving seinen Posten räumen müssen. Bereits zuletzt wurde über einen aufgeflogenen Geheimplan von Hegseth berichtet.

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Donald Trump könnte Pete Hegseth abservieren

"Jeder, mit dem ich im und um das Weiße Haus spreche, sagt, dass Hegseth das erste politische Midterm-Opfer sein wird und vor Thanksgiving gefeuert wird", erklärte Hale in einer über soziale Medien verbreiteten Stellungnahme.

Ein am selben Tag erschienener Enthüllungsbericht der "Washington Post" über eine gezielte Meinungsmache zugunsten des Verteidigungsministers innerhalb des Pentagons dürfte diese Prognose nach Hales Einschätzung noch wahrscheinlicher machen.

  • Ein Bericht der "Washington Post" zeichnet das Bild einer gezielten Kampagne innerhalb des Verteidigungsministeriums, die darauf abzielt, Hegseths Standpunkte im Netz zu verstärken. Demnach wurden mehrere konservative Veteranen mit beträchtlicher Online-Reichweite für Positionen im Pentagon rekrutiert.

Pete Hegseth: Generäle gefeuert, Militärführung warnt

Doch die Pentagon-Propaganda ist bei Weitem nicht Hegseths einziges Problem. Bereits seine "umfassende Säuberungswelle" (laut "Raw Story") unter hochrangigen Generälen hat im Weißen Haus für erhebliche Unruhe gesorgt - insbesondere vor dem Hintergrund des zutiefst unpopulären Trump-Krieges gegen den Iran. Obwohl Regierungsvertreter offiziell versicherten, Hegseth genieße weiterhin das Vertrauen von US-Präsident Donald Trump, stehen Fragen im Raum, ob persönliche Rachefeldzüge seine Personalentscheidungen beeinflusst haben.

Besonders brisant: Hegseths eigene militärische Führungsspitze hat ihn eindringlich davor gewarnt, dass der Iran-Konflikt in seiner jetzigen Form nicht durchzuhalten sei. Der Verteidigungsminister wies diese Einschätzung jedoch wiederholt zurück und behauptete öffentlich das Gegenteil - eine Haltung, die seine ohnehin fragile Position im Kabinett weiter untergräbt.

Republikaner fordert öffentlich Hegseth-Rauswurf

Der Gegenwind kommt längst nicht nur von politischen Gegnern. Bereits im Mai richtete der republikanische Senator Thom Tillis aus North Carolina scharfe Worte an die Adresse des Verteidigungsministers. Gegenüber "Politico" erklärte Tillis, er würde "liebend gern sehen, dass Pete Hegseth gefeuert wird", bevor er selbst Ende des Jahres den Kongress verlasse. Hegseth leiste einen "furchtbaren Job" an der Spitze des Verteidigungsministeriums.

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