Landtagswahl: Siegmund: akzeptieren immer demokratische Ergebnisse

AfD-Spitzenkandidat Siegmund betont mit Blick auf den Wahlausgang in Sachsen-Anhalt: "Als Demokraten akzeptieren wir immer demokratische Ergebnisse" – und äußert dennoch Bedenken.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will nach eigenen Worten das Ergebnis der Landtagswahl am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt auch dann akzeptieren, wenn seine Partei die absolute Mehrheit ganz knapp verfehlt. "Als Demokraten akzeptieren wir immer demokratische Ergebnisse", sagte er auf eine entsprechende Frage der Deutschen Presse-Agentur bei einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland in Magdeburg. Er fügte hinzu, die Geschichte habe aber gelehrt: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser."

Siegmund verwies auf vereinzelte Unregelmäßigkeiten bei Wahlen in der Vergangenheit. "Wir reden hier nicht über Größenordnungen, aber es kann in Einzelfällen passieren", sagte Siegmund. "Und deswegen werden wir diesen Strich darunter dann machen, wenn wir alle Informationen haben." Kritisch äußerte sich Siegmund zu Vorfällen in Magdeburg und Halle, wo Briefwahlunterlagen doppelt gedruckt und versendet worden waren. Das fördere nicht das Vertrauen in den Ablauf der Wahl in Sachsen-Anhalt.

Er mache keinem einen pauschalen Vorwurf. "Die allermeisten Kollegen aus den Kommunen in den ganzen Auszähllokalen machen einen sehr guten Job. Es geht um die ganz wenigen, die dann doch schwarze Schafe sind." Er empfehle jedem Sachsen-Anhalter, um 18.00 Uhr in sein Wahllokal zu gehen und dort mit auszuzählen, damit alles rechtssicher sei und es keine Vorhaltungen geben könne, sagte der AfD-Politiker.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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