Berlin: Iran-Krieg: Konferenz auf deutsch-türkische Initiative

Die Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus stocken. Nun ergreifen Deutschland und die Türkei die Initiative. Bei einem Treffen in Istanbul soll es auch um ein weiteres Thema gehen.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Auf deutsch-türkische Initiative wollen Europäer an diesem Sonntag in Istanbul mit Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten über Lösungen für die im Iran-Krieg teils blockierte Straße von Hormus beraten. Das Treffen der Außenminister von Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit den Kollegen komme auf Initiative von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan zustande, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in Berlin.

Bei den Beratungen soll es nach diesen Informationen um regionale Fragen wie die Sicherheit und die Freiheit der Seeschifffahrt in der Straße von Hormus gehen. Nachdem die von den USA betriebenen Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges stocken, wird von dem Treffen in der Türkei auch eine gewisse Signalwirkung auf Washington erwartet.

Rund ein halbes Jahr nach Beginn des Iran-Kriegs steckt der Konflikt in einer Sackgasse. Der Iran fordert für eine mögliche Öffnung der Straße von Hormus von der US-Regierung Zugeständnisse, wie sie in einem Rahmenabkommen im Juni vereinbart worden waren. US-Präsident Donald Trump will den Iran derweil mit einem "Wirtschaftskrieg" unter Druck setzen.

Auch Getreideexport aus der Ukraine Thema

Zum anderen soll in Istanbul auch über die Situation im Schwarzen Meer geredet werden. Dort stockt angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine der Getreideexport aus der Ukraine. Hier zu einer Lösung zu kommen, liege im Interesse aller Teilnehmer der Konferenz, hieß es in Berlin. So sei die Türkei ein wichtiger Verarbeiter ukrainischen Getreides, Pakistan und Ägypten seien wiederum große Abnehmer von Getreide und Getreideprodukten aus dem angegriffenen Land.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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