Wladimir Putin: Geheimdienst-Experte warnt - so könnte Putin den 3. Weltkrieg auslösen

Moskau droht damit, britische Militäreinrichtungen auch außerhalb der Ukraine anzugreifen. Ein ehemaliger Nato-Planer skizziert, wie genau aus dieser Konfrontation ein Dritter Weltkrieg entstehen könnte.

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Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government | Gavriil Grigorov
  • Ukraine-Krieg: Kiew kann eigene Marschflugkörper bauen
  • Kreml droht mit Vergeltung gegen Briten-Einrichtungen
  • Nato-Kriegsplaner: Putin führt bereits Krieg mit Großbritannien
  • So könnte Wladimir Putin eskalieren: Experte entwirft Worst-Case-Szenario
  • Wladimir Putin greift Großbritannien an - Dritter Weltkrieg könnte ausbrechen

Könnte Wladimir Putin tatsächlich eskalieren? Russland hat Großbritannien unverhohlen mit Angriffen auf britische Militäreinrichtungen gedroht. Hintergrund ist die Entscheidung von Premierminister Andy Burnham, der Ukraine Zugang zu geheimer Raketentechnologie für den Bau eigener Storm-Shadow-Marschflugkörper zu gewähren. Das russische Außenministerium stellte klar, dass "katastrophale Konsequenzen" drohten, sollte London seinen Kurs nicht sofort ändern.

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Ukraine-Krieg: Kiew kann eigene Marschflugkörper bauen

Anfang dieser Woche reiste Briten-Premierminister Burnham in die ukrainische Hauptstadt und übergab dort die geheimen Konstruktionspläne für die Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow. Ziel des Deals: Die Ukraine soll künftig in der Lage sein, diese Waffen eigenständig herzustellen, statt auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen zu sein. Frankreich hatte zuvor bereits seine Zustimmung zur Lizenzierung der Technologie für die europäische Rakete erteilt.

Kremlsprecherin droht mit Vergeltung gegen Briten-Einrichtungen

Moskau reagierte umgehend mit scharfen Vorwürfen. Russland beschuldigte Großbritannien, sich durch diesen Schritt unmittelbar an den Kampfhandlungen zu beteiligen. Der Kreml kündigte an, sowohl die "Produktionsstätten solcher Raketen" als auch die "Fertigungsstandorte anderer militärischer Ausrüstung" zu identifizieren, um sie zu zerstören. Damit stuft Russland die britische Technologieweitergabe faktisch als Kriegshandlung ein.

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, wurde in ihrer Warnung unmissverständlich konkret. "Jegliche britische Militäreinrichtungen und Ausrüstung in der Ukraine und darüber hinaus könnten die Antwort auf ukrainische Angriffe mit britischen Waffen auf russisches Territorium sein", erklärte sie laut "Daily Mail".

Sacharowa richtete sich dabei auch direkt an die britische Öffentlichkeit. Sie forderte "alle Einwohner des Vereinigten Königreichs" auf, "die unvermeidlichen katastrophalen Konsequenzen der feindseligen Handlungen ihrer eigenen Regierung zu bedenken". Wer Kriegsverbrechen begehe, auch gegen die russische Zivilbevölkerung, werde bestraft - ebenso deren "Komplizen und Anstifter".

Nato-Kriegsplaner: Putin führt bereits Krieg mit Großbritannien

Nach Einschätzung des ehemaligen Nato-Kriegsplaners und britischen Geheimdienstoffiziers Philip Ingram ist der Konflikt zwischen beiden Staaten längst Realität. "In vielerlei Hinsicht befinden sich Russland und Großbritannien bereits im Krieg - wir erleben es gerade jetzt", so Ingram gegenüber der britischen Zeitung "The Sun". Er verweist auf eine ganze Reihe feindseliger Aktionen: Cyberattacken treffen das Land, Spionageschiffe bedrohen kritische Infrastruktur, russische Kriegsschiffe operieren im Ärmelkanal.

All diese Aktivitäten ordnet Ingram der sogenannten "Grauzone" zu - einem Zustand unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges, der jedoch bereits alle Merkmale eines bewaffneten Konflikts trage. Auslöser sei ausschließlich die britische Unterstützung für die Ukraine.

So könnte Wladimir Putin eskalieren: Experte entwirft Worst-Case-Szenario

In seinem Worst-Case-Szenario beschreibt Ingram, wie Wladimir Putin seiner Meinung nach vorgehen könnte. Es handelt sich dabei ausdrücklich um eine theoretische Überlegung:

  • Russland verübt zunächst einen Bombenanschlag auf eine britische Militärbasis. Parallel dazu würden chemische Nervenkampfstoffe bei gezielten Attentaten auf russische Dissidenten und Vorstandschefs britischer Rüstungskonzerne eingesetzt. Lagerhäuser mit Verbindung zu Waffenlieferungen an die Ukraine gingen in Flammen auf.
  • In diesem Szenario beruft Burnham daraufhin eine Krisensitzung im Kabinettsraum ein – mit den Spitzen von Militär, Geheimdiensten und Polizei. Der Premierminister ordnet an, Russlands sogenannte Schattenflotte durch Royal Marines und Royal Navy zu kapern.
  • Moskaus Antwort folgt prompt: Britische Handelsschiffe werden in Südostasien angegriffen. Russische Kriegsschiffe erscheinen im Ärmelkanal und zerstören mit ihren Ankern koordiniert unterseeische Datenkabel. Internetverbindungen und Telefondienste brechen zusammen.

Wladimir Putin greift Großbritannien an - Dritter Weltkrieg könnte ausbrechen

In Ingrams Szenario eskaliert die Lage weiter:

  • Der Premierminister gibt den Befehl, einen der für die Kabelzerstörung verantwortlichen Tanker im Ärmelkanal mit Raketen zu versenken. Moskau wertet dies als Kriegserklärung und feuert Raketen auf ein Ziel außerhalb Londons - etwa einen Marinestützpunkt oder Militärflugplatz.
  • Großbritannien ruft daraufhin den Nato-Bündnisfall nach Artikel 5 aus. Doch die USA unter Präsident Trump zögern. Putin nutzt die Risse im Bündnis. Russische und belarussische Truppen stoßen durch die Suwalki-Lücke vor und schneiden die baltischen Staaten ab. China greift Taiwan an, Nordkorea attackiert den Süden.

Aus dem britisch-russischen Konflikt ist in diesem theoretischen Szenario ein Dritter Weltkrieg geworden.

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