Donald Trump: Seine Mitarbeiter stellten es online - dieses Foto wird für Trump zur Blamage

Es riecht nach einer Blamage für Donald Trump. Das Weiße Haus postet im Handelsstreit mit Kanada ein Foto eines Weißkopfseeadlers, der eine Kanadagans attackiert - ohne zu ahnen, wie sich der Kampf entwickeln würde.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump hat Zoll-Stress mit Kanada. (Foto) Suche
Donald Trump hat Zoll-Stress mit Kanada. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump blamiert von Mitarbeitern im Weißen Haus
  • Mit diesem Ende rechnete das Weiße Haus nicht
  • Donald Trump nimmt im Zollstreit Fahrt auf
  • US-Präsident verspottet nach Social-Media-Desaster

Mit einem vermeintlich triumphalen Bild wollte das Weiße Haus im eskalierenden Handelskonflikt mit Kanada Stärke demonstrieren - und erntete stattdessen Spott und Häme. Denn was als kraftvolle Symbolik gedacht war, entpuppte sich als kommunikatives Eigentor für Donald Trump und seine Mitarbeiter. Es ist längst nicht der einzige Trump-Rückschlag der vergangenen Tage.

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Donald Trump blamiert von Mitarbeitern im Weißen Haus

Auf der Plattform X teilte die Trump-Administration ein Foto, das einen Weißkopfseeadler zeigt, der seine Krallen in den Hals einer Kanadagans schlägt. Das Tier liegt bäuchlings auf dem zugefrorenen Lake Ontario, den Donald Trump gerne in "Lake America" umbenennen will. Doch die tatsächliche Geschichte hinter der Aufnahme erzählt eine ganz andere Version: Die Gans überlebte den Angriff - und der Adler zog sich geschlagen zurück.

Donald Trump bloßgestellt: Mit diesem Ende rechnete das Weiße Haus nicht

Die Aufnahme stammt vom Amateurfotografen Mervyn Sequeira, der den Vorfall im Februar 2025 auf dem zugefrorenen Lake Ontario dokumentierte. Gegenüber "Global News" schilderte er, wie sich das Geschehen über volle 20 Minuten hinzog. "Der Weißkopfseeadler attackierte die Gans mehrfach. Die Gans wehrte sich, so gut sie konnte", berichtete Sequeira.

Zwischenzeitlich habe es Momente gegeben, in denen die Zuschauer das Schlimmste befürchteten - angesichts der Überlegenheit des Adlers mit seinen Krallen. "Nach 20 Minuten gab der Weißkopfseeadler einfach auf und flog davon", so der Fotograf. Die Gans hingegen überstand die Attacke. Ob das Weiße Haus eine Genehmigung zur Nutzung seines Fotos eingeholt hatte, blieb laut "The Daily Beast" zunächst ungeklärt.

Donald Trump nimmt im Zollstreit Fahrt auf

Dem Social-Media-Debakel war eine handfeste Eskalation im Handelsstreit vorausgegangen. Zuletzt waren die Handelsgespräche zwischen Washington und Ottawa ergebnislos abgebrochen worden.

  • Daraufhin verhängte die US-Regierung Zölle in Höhe von 50 Prozent auf kanadische Waren im Umfang von etwa 20 Milliarden Dollar.
  • Kanadas Premierminister Mark Carney reagierte umgehend mit Vergeltungsmaßnahmen und kündigte Gegenzölle in gleicher Höhe an - "Dollar für Dollar", wie es hieß.

Das Weiße Haus versuchte anschließend, diese Entwicklungen als Erfolg der eigenen Handelspolitik darzustellen. Der Adler-gegen-Gans-Post auf X sollte offenbar genau diese Botschaft der amerikanischen Überlegenheit visuell untermauern.

Donald Trump verspottet nach Social-Media-Desaster

Die Reaktionen auf der Plattform X fielen vernichtend aus. Nutzer versahen den Beitrag des Weißen Hauses mit einer Kontextnotiz, die den tatsächlichen Ausgang des Kampfes klarstellte: Die Gans habe sich gewehrt, überlebt, und der Adler sei abgezogen. In den Kommentaren ergossen sich Hohn und Spott über die Administration.

  • Ein Nutzer teilte ein Bild eines Bibers, der eine hölzerne Trump-Statue zernagt.
  • Ein anderer brachte es auf den Punkt: "Die Gans hat gewonnen und der Adler ist davongeflogen."

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