Friedrich Merz: "Verschwinden Sie endlich!" - Bundeskanzler heftig attackiert
Ein Social-Media-Beitrag des Bundeskanzlers Friedrich Merz bringt das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen. Der Kanzler schürt Aufbruchstimmung und fordert cleveren KI-Einsatz. Das Netz reagiert fassungslos.
Von news.de-Redakteurin Ines Fedder - Uhr
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- Bundeskanzler Friedrich Merz stellt Ergebnisse der Klausurtagung auf Schloss Neuhardenberg vor
- Heftige Reaktionen im Netz - statt KI-Offensive fordern sie seinen Rücktritt
- Merz laut Deutschland-Trend rigoros gescheitert - historisches Umfrage-Tief erreicht
"Verschwinden Sie endlich. (...)". Und: "Das Volk verabscheut sie." Aussagen wie diese sind es, welche die Kommentarspalten des Bundeskanzlers Friedrich Merz bei Instagram dominieren. Eigentlich keine Seltenheit, denn der Ton im Netz wird immer rauer. Und dennoch: Ein neuer Video-Beitrag des Kanzlers heizt die Stimmung noch einmal richtig an.
Friedrich Merz sorgt mit Instagram-Post über KI-Einsatz und Wirtschaft für aufgeheizte Stimmung
"Einge User:innen bei Social Media fragen mich: "Mir macht die Wirtschaft Sorgen, was machen Sie da?", beginnt der Video-Post mit Bundeskanzler Friedrich Merz, der dabei lässig ins Handy schaut. Die Kommentare der User:innen werden dabei eingeblendet - und der Kanzler gibt Antworten. Man habe sich mit Experten aus Wirtschaft und Politik getroffen, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Wirtschaft zu verbessern. Bei der zweitägigen Klausur auf Schloss Neuhardenberg im Nordosten Berlins sei man gemeinsam mit Wirtschaftsvertreter:innen zu dem Entschluss gekommen: Man müsse KI künftig in Unternehmen besser einsetzen.
Man habe eine Strategie entwickelt, künstliche Intelligenz für Unternehmen verfügbar zu machen. "Ich gehe zurück nach Berlin mit dem Gefühl, dass wir eine zusammengewachsene Regierungsmannschaft haben", gibt sich Merz schließlich hoffnungsvoll. Doch die Kommentare im Netz sprechen eine andere Sprache. Statt "erste Zeichen zu sehen, dass es langsam besser wird", wie im Video-Beitrag hoffnungsvoll behauptet, übersehe Merz schlichtweg die Anzeichen, dass es für ihn kaum noch Besserung geben könne.
"Das taugt doch alles nur noch als Ragebait"
Ein Blick in die Kommentarspalte zeigt Erschreckendes:
- "Noch nie habe ich so hoffnungslos in die Zukunft geblickt wie unter diesem Kanzler."
- "Haben sie bei Olaf Schulz nicht den Rücktritt gefordert und machen es selbst nicht."
- "Einige User und Userinnen auf social media fragten: Wann Rücktritt?"
- "Hätte nie gedacht, dass ich mal so den Respekt vor einem Bundeskanzler verlieren kann!"
- "Und welche mittelständischen Unternehmen kommen jetzt genau mit KI ganz groß raus? Dachdecker, Kfz- Werkstätten, Eisdielen, Bäcker...? Und danke für den Hinweis, dass das wieder viel Geld kosten wird."
- "Das taugt doch alles nur noch als Ragebait."
- "Ich würde auch gern die Zeichen sehen; dass es besser wird. Für wen wird es denn besser???"
- "Mal die KI nach ihren Umfragewerten gefragt? Ergebnis: Bitte sofort Rücktritt damit noch eine reelle Chance besteht was zu retten."
- "Verschwinden Sie endlich! Keiner braucht so einen Kanzler wie Sie! Olaf Scholz war wesentlich besser im Vergleich."
- "Gehen Sie doch mal auf die wichtigste Frage ein, die sich über 80% der deutschen Bevölkerung stellt. Warum treten sie nicht zurück?"
Nicht nur im Netz wächst der Druck - Merz' Umfragewerte auf Rekordtief
Nicht nur im Netz zeigt sich: Bundeskanzler Friedrich Merz bekommt nach knapp über einem Jahr im Amt kaum noch Rückendeckung. Laut einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrends Anfang Juni sind nur noch 13 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden. In fast 30 Jahren der Geschichte des ARD-Deutschlandtrends wurde kein Bundeskanzler schwächer bewertet als Friedrich Merz. Ein historisches Tief, auf dem der Bundeskanzler offenbar nicht so schnell herauszukommen scheint - zumindest nicht, wenn man den jüngsten Kommentaren bei Instagram glaubt, in denen massiv gefordert wird, Merz solle endlich vom Amt des Bundeskanzlers zurücktreten. Die Reaktionen zeigen: Merz trifft im Umgang mit der Bevölkerung immer noch nicht den richtigen Ton.
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