Donald Trump: Geheimer Bunker unter dem Weißen Haus – nun kommen brisante Details ans Licht
Donald Trump verteidigt seinen umstrittenen Ballsaal am Weißen Haus mit Verweis auf die nationale Sicherheit. Doch ein geheimer Bunker unter dem Präsidentensitz könnte seine Argumentation schwächen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump stellt den Ballsaal zunehmend als Sicherheitsprojekt dar
- Unter dem Weißen Haus soll bereits ein moderner Bunker existieren
- Die Baukosten des Projekts sollen inzwischen rund 600 Millionen Dollar betragen
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Donald Trump und sein geplanter Ballsaal im Weißen Haus sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Das umstrittene Projekt kostet offenbar 200 Millionen Dollar mehr als ursprünglich angekündigt. Zudem soll ein Viertel der Gesamtkosten aus der Staatskasse finanziert werden, obwohl der Präsident zuvor eine rein private Finanzierung versprochen hatte.
Nun versucht Trump offenbar, den umstrittenen Umbau des Weißen Hauses mit neuen Argumenten zu rechtfertigen. Während die Bauarbeiten an dem geplanten Ballsaal weitergehen, rückt der US-Präsident zunehmend Sicherheitsaspekte in den Vordergrund. Ehemalige Regierungsmitarbeiter stellen diese Begründung allerdings infrage.
Oberster Gerichtshof lässt Bauarbeiten zunächst weiterlaufen
Das Ballsaalprojekt des Präsidenten hat zuletzt eine wichtige juristische Hürde genommen. Der Oberste Gerichtshof der USA erlaubte vorerst die Fortsetzung der Arbeiten, während weiterhin über eine Klage gegen das Vorhaben beraten wird.
Ursprünglich war das Projekt als vergleichsweise begrenzte Renovierung eines Veranstaltungsbereichs geplant. Die veranschlagten Kosten sind inzwischen jedoch deutlich gestiegen. Aus zunächst rund 200 Millionen Dollar sollen mittlerweile etwa 600 Millionen Dollar geworden sein. Ein erheblicher Teil der Kosten könnte dabei auf die Steuerzahler zukommen.
Trump spricht plötzlich von Militäranlage
Trump stellt den geplanten Ballsaal inzwischen nicht mehr ausschließlich als repräsentatives Gebäude dar. Stattdessen verweist er verstärkt auf mögliche Funktionen für die Sicherheit des Präsidenten. Nach seinen Angaben soll das Gebäude unter anderem über einen Schutzraum und Einrichtungen zur Abwehr beziehungsweise Kontrolle von Drohnen verfügen. In sozialen Netzwerken bezeichnete Trump das Projekt sogar als eine Art militärische Anlage.
Auch vor Gericht argumentierte seine Regierung mit der nationalen Sicherheit. Eine Verzögerung des Baus könne angesichts möglicher Bedrohungen für den Präsidenten problematisch sein.
Geheimer Bunker unter dem Weißen Haus sorgt für neue Fragen
Nun werfen Aussagen ehemaliger Regierungsmitarbeiter ein anderes Licht auf diese Argumentation. Drei frühere Mitarbeiter berichteten der "Washington Post" von einer modernen unterirdischen Schutzanlage unter dem Weißen Haus. Die Anlage soll mehr als 18 Meter unter der Oberfläche liegen und bereits während der Amtszeit von Barack Obama fertiggestellt worden sein. Demnach bietet sie ausreichend Platz, um den Präsidenten und zahlreiche enge Mitarbeiter im Fall einer schweren nationalen Krise über längere Zeit zu schützen. Der Bunker soll besonders gegen extreme Gefahren wie einen Atomangriff ausgelegt sein. Dazu gehören laut den Berichten unter anderem eine eigenständige Belüftung und umfangreiche Versorgungsvorräte.
Neue Informationen setzen Trump unter Druck
Die Existenz dieser Anlage könnte für die juristische Argumentation der Trump Regierung problematisch sein. Wenn bereits ein hochgesicherter Schutzraum für den Präsidenten vorhanden ist, stellt sich die Frage, weshalb ein zusätzlicher Bunker im Rahmen des Ballsaalprojekts zwingend aus Gründen der nationalen Sicherheit benötigt wird.
Ein älterer Schutzbereich im Weißen Haus ist seit Jahrzehnten bekannt. Das sogenannte Presidential Emergency Operations Center wurde während des Zweiten Weltkriegs eingerichtet. Die nun beschriebenen Informationen betreffen dagegen eine deutlich modernere Anlage.
Einzelheiten zu dem Bunker werden aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gemacht. Die Existenz einer entsprechenden Einrichtung wurde jedoch bereits in einem früheren Buch über das Trump Weiße Haus erwähnt.
Weißes Haus verteidigt Umbau
Die Trump-Regierung weist die Kritik laut "The Daily Beast" zurück. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, die geplanten Veränderungen am Ostflügel stünden unmittelbar mit dem Schutz des Präsidenten in Verbindung. Dabei verweist die Regierung auch auf mögliche Gefahren durch Drohnen und andere Bedrohungen bei großen Veranstaltungen. Aus Sicht des Weißen Hauses sei eine Modernisierung deshalb dringend erforderlich.
Trump selbst betont ebenfalls die sicherheitspolitische Bedeutung des Projekts. Seine Anwälte argumentieren zudem, dass ein Rückbau des bereits weit fortgeschrittenen Bauwerks später kaum noch möglich wäre.
Bau soll bereits weit fortgeschritten sein
Nach Angaben aus den Gerichtsunterlagen sind die Arbeiten inzwischen zu rund 65 Prozent abgeschlossen. Für das Projekt sollen zudem besonders widerstandsfähige Materialien verwendet werden, die auch bei Anlagen mit hohen Sicherheitsanforderungen zum Einsatz kommen. Damit wird der Streit um Trumps Ballsaal zunehmend zu einer juristischen und politischen Grundsatzfrage. Während die Regierung den Umbau als notwendige Modernisierung und Sicherheitsmaßnahme darstellt, sehen Kritiker darin vor allem ein persönliches Prestigeprojekt des Präsidenten. Die Enthüllungen über den bereits vorhandenen unterirdischen Schutzkomplex dürften die Debatte über die tatsächliche Notwendigkeit des zusätzlichen Sicherheitsbereichs weiter verschärfen.
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