Donald Trump: US-Regierung als "Clown-Crew" verspottet – neue Provokation sorgt für Wut im Iran
Nachdem Präsident Donald Trump die Straße von Hormus zum US-Territorium erklärt hat, folgt nun der verbale Gegenangriff aus dem Iran. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf bezeichnet Mitglieder der amerikanischen Regierung als "Clowns".
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Irans Parlamentspräsident Ghalibaf verspottet US-Regierung als "Clown-Crew"
- Zuvor hatte Donald Trump eine Karte gezeigt, auf der die Straße von Hormus als US-Gebiet markiert ist
- US-Präsident habe "keine Eile" für einen Deal mit Teheran
Der Konflikt zwischen Washington und Teheran spitzt sich weiter zu. Irans Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf hat die US-Regierung mit beißendem Spott überzogen. Auf der Plattform X (vormals Twitter) bezeichnete er Finanzminister Scott Bessent und Verteidigungsminister Pete Hegseth als völlig überfordert und als Teil einer "Clown-Crew". Die Amerikaner sollten nicht darauf warten, dass sie "ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern" und das von ihnen angerichtete "Chaos" beseitigen.
Mohammad Bagher Ghalibaf attackiert US-Regierung nach Provokation von Donald Trump
"Die Amerikaner glauben, dass sie durch noch stärkeren Druck auf den Iran Zugeständnisse erreichen können, die nie Teil des Abkommens waren", schrieb Ghalibaf außerdem.Vorausgegangen war laut "Bild" eine Provokation aus Washington: Donald Trump veröffentlichte am Dienstag eine Karte, auf der die Straße von Hormus als amerikanisches Territorium eingezeichnet war. Zudem hatte der US-Präsident beim Sender "Fox News" erklärt, er verspüre "keine Eile" für ein Abkommen mit Teheran. Über die iranische Führung sagte er: "Sie sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde."
Americans think squeezing Iran harder will win concessions that were never part of the agreement.
— محمدباقر قالیباف | MB Ghalibaf (@mb_ghalibaf) August 18, 2026
Bessent and Hegseth are way out of their league. Stop waiting for the clown crew to pull a rabbit out of their hat and clean up the mess you made.
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Streit um Öffnung der Straße von Hormus zwischen den USA und dem Iran
Die Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel zählt zu den meistbefahrenen Seewegen der Welt – ein erheblicher Anteil des globalen Ölhandels passiert diese Engstelle. Teheran hatte die Straße von Hormus nach den gemeinsamen Angriffen der USA und Israels Ende Februar dieses Jahres für den Schiffsverkehr weitgehend gesperrt. Daraufhin stiegen weltweit die Energiepreise. Der Iran knüpft eine Öffnung an weitreichende Bedingungen: ein Ende der Ölsanktionen, die Herausgabe eingefrorener iranischer Gelder sowie den Abzug amerikanischer Streitkräfte aus der Region.
Donald Trump spielt auf Zeit bei möglichem Iran-Deal
Jonathan Schanzer, Nahost-Experte der Denkfabrik "Foundation for Defense of Democracies", sieht in der Konfrontation ein hochgefährliches Machtspiel. Gegenüber dem "Washington Examiner" erklärte er, Teheran setze darauf, die USA durch steigende Ölpreise und permanenten Druck zum Einlenken zu zwingen. Trump hingegen gibt sich betont unbeeindruckt. Seine Botschaft an die iranische Führung: Washington hat Zeit, Teheran nicht.
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gom/news.de/stg
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