Landtagswahl: Schwesig zeigt kein Interesse an Wechsel zur SPD-Spitze
Die Ministerpräsidentin macht Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern. Doch in Berlin wird über die SPD-Spitze spekuliert und die Frage, ob sie dorthin wechseln könnte. Nun hat sie sich geäußert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat vor dem Hintergrund anhaltender Spekulationen über einen möglichen Wechsel an die SPD-Spitze betont, in Schwerin bleiben zu wollen. "Auch ich habe mich klar für Mecklenburg-Vorpommern entschieden", sagte sie am Abend bei einem Bürgerdialog im Landtagswahlkampf in der Kleinstadt Lübtheen. Sie wolle die nächsten fünf Jahre Ministerpräsidentin bleiben. In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt.
Die SPD-Chefs, Arbeitsministerin Bärbel Bas und Finanzminister Lars Klingbeil, stehen seit Wochen unter Druck der eigenen Basis. Die Reformpläne der Koalition sind dort höchst unbeliebt. Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Anfang September liegt die SPD dort in Umfragen nur wenig über der Fünf-Prozent-Hürde - im Bund rangiert sie mit gut 12 Prozent hinter AfD, Union und Grünen auf Platz vier. Mehrere SPD-Untergliederungen fordern von den Vorsitzenden, sich zwischen Ministeramt und Parteivorsitz zu entscheiden.
In Medienberichten wurde angesichts der vergleichsweise guten SPD-Umfragewerte in Mecklenburg-Vorpommern von 29 Prozent spekuliert, ob Schwesig, die schon einmal Parteivize war, auf den Bundesvorsitz wechseln könnte. Die Grünen in ihrem Land habe sie aufgefordert, sich vor der Wahl zu ihrer Zukunft zu erklären.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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