Donald Trump: Überraschung vor US-Zwischenwahlen - neue Umfrage macht ihm Hoffnung

Aufgrund der schlechten Beliebtheitswerte für US-Präsident Donald Trump fürchten die Republikaner eine Niederlage bei den Zwischenwahlen im November. Hoffnung gibt es nun im umkämpften Bundesstaat Michigan: Dort schlägt der MAGA-Kandidat Mike Rogers seinen demokratischen Konkurrenten Abdul El-Sayed in einer neuen Umfrage plötzlich deutlich.

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Donald Trump kann auf einen Sieg des republikanischen Senatskandidaten Mike Rogers in Michigan bei den US-Zwischenwahlen hoffen. (Foto) Suche
Donald Trump kann auf einen Sieg des republikanischen Senatskandidaten Mike Rogers in Michigan bei den US-Zwischenwahlen hoffen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Sue Ogrocki
  • Hoffnung für Donald Trump vor den US-Zwischenwahlen im November
  • MAGA-Senatskandidat Mike Rogers liegt in umkämpftem Bundesstaat in neuer Umfrage vorn
  • Gegner Abdul El-Sayed hatte sich zuletzt einen öffentlichen Schlagabtausch mit dem US-Präsidenten geliefert

Seit Monaten sind die Umfragewerte für Donald Trump im Keller. Der US-Präsident wurde während seiner zweiten Amtszeit im Weißen Haus immer unbeliebter. Dadurch wuchsen die Sorgen seiner Republikaner, bei den Zwischenwahlen im November 2026 ihre Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus zu verlieren. Doch nun gibt es einen Hoffnungsschimmer für die Trump-Partei.

Umfrage-Überraschung für Donald Trump: MAGA-Kandidat liegt in Michigan vorn

Laut einer neuen Fox-News-Umfrage, über die "Raw Story" berichtet, liegt MAGA-Kandidat Mike Rogers nun mit 51 Prozent vor dem progressiven Herausforderer Abdul El-Sayed, der auf 47 Prozent kommt. Der demokratische Senatskandidat hatte sich zuletzt einen öffentlichen Schlagabtausch mit Trump geliefert. Nachdem der US-Präsident ihn scharf und teilweise rassistisch attackiert hatte, holte der gläubige Muslim zu verbalen Gegenangriffen aus.El-Sayed war laut "Raw Story" zuletzt jedoch auch in die Kritik geraten, weil er gemeinsam mit dem umstrittenen Streamer Hasan Piker Wahlkampf machte.

Demokratischem Senatskandidaten Abdul El-Sayed droht Niederlage bei US-Zwischenwahlen

Besonders brisant macht die Umfrage ein Vergleich mit anderen umkämpften Bundesstaaten. Ellis Bates, Wahlanalyst bei VoteHub, betonte, dass Michigan das einzige Senatsrennen in einem Swing State sei, in dem die Republikaner laut Fox News vorne lägen. In Georgia, North Carolina, Ohio, Iowa, Texas und Maine hätten jeweils die demokratischen Kandidaten die Nase vorn.

Beobachter alarmiert wegen möglichen Erfolgs für Trumps Republikaner

Politische Beobachter reagierten laut "Raw Story" alarmiert auf die Ergebnisse in Michigan. Der demokratische Stratege Mike Nellis bezeichnete die Umfrage auf X (vormals Twitter) als "ziemlich ernüchternd für Abdul", verwies aber darauf, dass noch genügend Zeit bleibe, das Blatt zu wenden.

Jaron Zhou, ehemaliger Politikchef bei Kalshi, stellte die grundsätzliche Wählbarkeit progressiver Kandidaten infrage: Sollten die Demokraten in Texas und Alaska den Senatssitz gewinnen, Michigan aber verlieren, wäre das ein deutliches Signal, welche ideologische Ausrichtung erfolgreicher sei.

Eric Michael Garcia, Bürochef von "The Independent" in Washington, hob die parteiinterne Geschlossenheit für Rogers hervor: 96 Prozent der Republikaner stünden hinter ihm. El-Sayed erreiche zwar 91 Prozent unter Demokraten, komme bei unabhängigen Wählern und nicht-sozialistischen Demokraten jedoch nur auf 69 Prozent Zustimmung.

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