Donald Trump: Blutergüsse bis zu den Armen – Wirbel um neue Trump-Fotos
Neue Bilder von Donald Trump heizen die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand an: Beim Golfen in New Jersey waren deutlich sichtbare Blutergüsse, Schürfwunden und Pflaster an seinen Händen und sogar Armen zu erkennen. Was steckt hinter den auffälligen Verfärbungen?
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Auffällige Blutergüsse: Bei Donald Trump sind beim Golfen mehrere blaue Flecken und Schürfwunden an Armen und Händen zu sehen
- Neue Gesundheitsdebatte: Die Aufnahmen heizen die bereits länger laufenden Spekulationen über Trumps körperliche Verfassung erneut an
- Erklärungen des Weißen Hauses: Frühere Verfärbungen wurden unter anderem mit häufigem Händeschütteln, Aspirin und einer diagnostizierten Veneninsuffizienz erklärt
Wirbel um neue Trump-Bilder: Beim LIV-Golf-Turnier in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey wurde der US-Präsident am Wochenende in seinem Golfcart fotografiert. Dabei fiel ein Detail besonders ins Auge: An seinen Unterarmen sind mehrere deutlich sichtbare Blutergüsse unterschiedlicher Größe zu erkennen. Das kurzärmelige Poloshirt ließ zudem Schürfwunden und mehrere Pflaster an den Fingern seiner rechten Hand erkennen. Die Aufnahmen sorgen nun erneut für Diskussionen über den Gesundheitszustand des 80-Jährigen.
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Blutergüsse an Trumps Armen heizen Spekulationen um Gesundheitszustand an
Auffällige Verfärbungen an Trumps Händen hatten bereits in der Vergangenheit für Diskussionen gesorgt. Teilweise waren diese unter einer glänzenden Make-up-Schicht zu sehen. Nun scheinen sich die sichtbaren Blutergüsse zumindest auf den Bildern auch über den Bereich der Hände und Handgelenke hinaus zu erstrecken. Wie "The Daily Beast" berichtet, wirkte Trump auf den Aufnahmen zudem angeschlagen. Der US-Präsident saß demnach zusammengesunken in seinem Golfcart und blickte mit zusammengekniffenen Augen nach vorne. Die Bilder allein erlauben allerdings keine verlässliche medizinische Einschätzung. Trotzdem dürften sie die bereits seit Längerem geführte Debatte über Trumps Gesundheit erneut befeuern.
Warum hat Donald Trump Blutergüsse? Das Weiße Haus lieferte Erklärungen
Bereits in der Vergangenheit hatte das Weiße Haus Erklärungen für die auffälligen Verfärbungen an Trumps Händen geliefert. Pressesprecherin Karoline Leavitt verwies zunächst auf Trumps häufigen Kontakt mit Bürgern. "Präsident Trump ist ein Mann des Volkes und er trifft mehr Amerikaner und schüttelt ihnen täglich die Hand als jeder andere Präsident in der Geschichte", erklärte sie. Dieses Statement wurde allerdings infrage gestellt, als auch an Trumps linker Hand Blutergüsse beobachtet wurden. Daraufhin verwies Trump selbst auf die Einnahme einer hohen Dosis Aspirin. Das Medikament kann die Blutgerinnung beeinflussen. Zudem sei bei Trump im Juli vergangenen Jahres eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert worden. Ob diese Faktoren die aktuell sichtbaren Blutergüsse erklären, lässt sich anhand der veröffentlichten Bilder nicht beurteilen.
Trump beim Golfen: Scharfe Attacke auf US-Präsidenten
Die neuen Aufnahmen lieferten auch politischen Kommentatoren neues Material. Brian Krassenstein nahm die Bilder zum Anlass für eine scharfe Attacke auf den Präsidenten. In einem viel beachteten Video auf X zoomte er auf Trumps Hände und Handvenen und fragte: "Was zum Teufel ist das alles? Und warum spielt er Golf, während wir uns keine Lebensmittel leisten können?" Krassenstein stellte damit nicht nur die sichtbaren körperlichen Auffälligkeiten in den Mittelpunkt. Er kritisierte zugleich Trumps Prioritäten und seinen Golfaufenthalt angesichts der wirtschaftlichen Belastungen vieler US-Amerikaner.
Trump-Gesundheit sorgt für Streit im Netz
Die Reaktionen auf die neuesten Trump-Fotos fallen auf X erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. Während einige Nutzer die Bilder als alarmierend betrachten, warnen andere davor, aus Fotos oder kurzen Videoausschnitten medizinische Schlüsse zu ziehen. Ein X-Nutzer behauptete, Trump verfalle sowohl geistig als auch körperlich und "zerfalle vor unseren Augen". Andere mahnten dagegen zur Zurückhaltung: "Er ist 80 Jahre alt, Leute. Hört auf, den Mann zu diagnostizieren. Er sieht viel jünger aus als 80, aber sein Alter liegt nun mal in den Achtzigern." Auch persönliche Erfahrungen wurden in die Debatte eingebracht. Eine Nutzerin schrieb, sie habe als ältere weiße Frau selbst ähnliche Blutergüsse und hervortretende Venen. Sie betonte zugleich, dass sie Trump nicht wegen seines Aussehens ablehne, sondern wegen seines politischen Handelns. Ein weiterer Nutzer verwies auf seine eigenen Eltern im gleichen Alter. Bei ihnen hätten blutverdünnende Herzmedikamente ähnliche Erscheinungen verursacht. Bereits eine Umarmung könne bei seinem Vater zu blauen Flecken führen.
Blutergüsse und Schläfrigkeit: Wie gesund ist Donald Trump?
Die Diskussion über Trumps körperliche Verfassung beschränkt sich allerdings nicht auf die aktuellen Blutergüsse. Laut "The Daily Beast" wurden in der Vergangenheit auch andere Auffälligkeiten thematisiert, darunter geschwollene Gliedmaßen, Müdigkeit und eine teilweise undeutliche Aussprache. Hinzu kommen immer wieder Diskussionen über Trumps geistige Fitness. Einige Mediziner haben öffentlich mögliche gesundheitliche Probleme diskutiert. Eine Ferndiagnose anhand von Fotos oder öffentlichen Auftritten ist jedoch nicht möglich. Das Weiße Haus weist entsprechende Zweifel zurück. Sprecher Davis Ingle erklärte noch im April, Trump sei "der schärfste, zugänglichste und energischste Präsident in der amerikanischen Geschichte" und beweise das jeden einzelnen Tag aufs Neue. Trump selbst verweist zudem regelmäßig auf seine Ergebnisse bei kognitiven Tests und wertet diese als Beleg für seine "extreme Intelligenz".
Neue Trump-Bilder heizen Gesundheitsdebatte erneut an
Die Aufnahmen aus Bedminster dürften die Diskussion über Trumps Gesundheit dennoch weiter anheizen. Sichtbar sind darauf mehrere Blutergüsse an den Armen, Schürfwunden und Pflaster an der rechten Hand. Was genau hinter den Verfärbungen steckt, lässt sich aus den Bildern allein nicht feststellen. Frühere Erklärungen des Weißen Hauses und Trumps Verweis auf seine Medikamente liefern mögliche Zusammenhänge, ersetzen jedoch keine medizinische Untersuchung. Fest steht lediglich: Kaum ein neuer Schnappschuss des US-Präsidenten wird derzeit so genau unter die Lupe genommen wie diese Aufnahmen vom Golfplatz.
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