Donald Trump: Er trägt plötzlich andere Haare – Weißes Haus liefert kuriose Erklärung
Donald Trump sorgt einmal mehr für Gesprächsstoff – diesmal allerdings nicht mit einem politischen Vorstoß. Bei einem Auftritt in Las Vegas präsentierte der US-Präsident eine auffällig veränderte Haarpracht. Das Internet rätselt: Toupet, Haarwunder oder doch nur anderes Licht?
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Donald Trump zeigte sich in Las Vegas mit auffällig helleren und voluminöseren Haaren
- Das Weiße Haus führt den ungewöhnlichen Look auf die spezielle LED-Beleuchtung im Casino zurück
- In sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Theorien und Memes über Toupets, Haarverlängerungen und Haarwuchsmittel
Es gibt zweifellos wichtigere Fragen auf der Weltbühne. Doch während Donald Trump als US-Präsident über internationale Politik, Konflikte und die Zukunft seines Landes bestimmt, beschäftigt das Internet derzeit vor allem ein anderes Thema: Was ist mit seinen Haaren passiert? Bei einem Auftritt im Red Rock Casino in Las Vegas betrat der US-Präsident vergangene Woche die Bühne mit einer Frisur, die deutlich anders wirkte als noch einen Tag zuvor. Heller, voller, voluminöser – die "First Frisur" sorgte sofort für Aufruhr.
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Trumps Haare plötzlich verändert: Internet rätselt über neue Frisur
Seit Barack Obama 2014 im beigefarbenen Anzug vor die Presse trat, hat kein präsidiales Styling-Detail eine derart kollektive Begutachtung ausgelöst, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Innerhalb weniger Stunden liefen die sozialen Netzwerke heiß. Trägt Trump plötzlich ein Toupet? Ist es eine Perücke? Oder steckt hinter der auffällig üppigen Haarpracht tatsächlich nur eine andere Styling-Methode? Besonders ins Auge fällt dabei der direkte Vergleich mit Auftritten kurz zuvor. Denn innerhalb weniger Tage wurde Trump mit unterschiedlich wirkenden Frisuren und Farbtönen gesichtet.
Weißes Haus mit bizarrer Erklärung für neue Trump-Frisur
Die offizielle Erklärung aus Washington fiel denkbar nüchtern aus. Pressesprecherin Karoline Leavitt verwies gegenüber dem "Wall Street Journal" schlicht auf die Lichtverhältnisse im Casino. "Licht ist alles", erklärte die 28-Jährige. Die besondere LED-Beleuchtung im Red Rock Casino habe Trumps Haare schlicht vorteilhafter erscheinen lassen als üblich. Hochrangige Mitarbeiter im Weißen Haus reagierten auf den viralen Wirbel offenbar eher belustigt als besorgt. Laut "Wall Street Journal" sorgte die haarige Debatte hinter den Kulissen vor allem für Gelächter. Eine tiefergehende Stellungnahme blieb aus – was angesichts der Tatsache, dass der US-Präsident innerhalb weniger Tage mit mehreren unterschiedlich wirkenden Frisuren und Farbtönen gesichtet wurde, die Spekulationen kaum bremsen dürfte.
Donald Trump empfindet seine Haare als "Kunstwerk"
Der Präsident macht aus seiner Eitelkeit keinen Hehl. Seine Frisur bezeichnete er einst als "Kunstwerk" und stellte unmissverständlich klar: "Meine Haare müssen perfekt sein." Gegenüber dem "Rolling Stone" legte er 2011 seine Pflegeroutine offen: Shampoo mit Head & Shoulders, danach rund eine Stunde lufttrocknen – währenddessen Fernsehen und Zeitungslektüre – und anschließend sorgfältig kämmen. "Aber es ist nicht wirklich ein Combover", betonte er damals. "Es geht ein bisschen nach vorne und nach hinten."
Medizinisch half Trump offenbar nach: Sein langjähriger Arzt Harold Bornstein bestätigte 2017, dass der damalige US-Präsident eine niedrige Dosis Finasterid gegen Haarausfall einnahm. In aktuellen Gesundheitsberichten des Weißen Hauses taucht das Medikament allerdings nicht mehr auf. Mehrfach forderte Trump Zweifler auf, seine Haare anzufassen, um deren Echtheit zu beweisen – etwa die legendäre Interviewerin Barbara Walters, die dennoch skeptisch blieb. Auch Late-Night-Moderator Jimmy Fallon durfte 2016 Trumps Frisur live durcheinanderbringen.
Meme-Lawine rollt ungebremst
Das Internet reagierte mit der ihm eigenen Kreativität. Binnen kürzester Zeit kursierten KI-generierte Bilder, die Trump etwa vor der Marine One mit einer gigantischen blonden Föhnfrisur zeigten. Andere Montagen präsentierten sämtliche Kabinettsmitglieder mit üppigen blonden Mähnen im Trump-Stil. Selbst aus der Tagespolitik wurden Wortspiele abgeleitet – so wurde die neue Frisur kurzerhand zur "Strait of Hairmuz" getauft. Ein Nutzer auf X kommentierte trocken: "Entweder ist Trump ein Chinchilla auf dem Kopf gelandet – oder er testet gerade ein Toupet und will sehen, ob es jemand bemerkt." Neben Perücken-Theorien brachten Beobachter auch Haarverlängerungen und neuartige Haarwuchsmittel ins Spiel. Besonders auffällig: Innerhalb weniger Tage schien der Präsident mit mehreren unterschiedlichen Farbtönen und Frisuren aufzutreten – was die Spekulationen zusätzlich befeuerte.
Toupet, Kompliment oder Ablenkungsmanöver?
Die Reaktionen auf den sozialen Netzwerken könnten kaum gespaltener sein. "Das ist ein Toupet. Er hat keine neuen Haare bekommen", stellte ein Nutzer auf X lapidar fest. Ein anderer sah eine familiäre Inspiration: "Er orientiert sich jetzt an der Frisur seiner Mutter." Wieder andere zeigten sich trotz politischer Kritik versöhnlich: "Ich bin nicht zufrieden mit Präsident Trump, aber die neue Frisur steht ihm ziemlich gut. Für einen 80-Jährigen hält er sich verdammt gut."
Manche Nutzer fragten hingegen, weshalb das Aussehen des US-Präsidenten überhaupt derart viel Aufmerksamkeit bekomme. "Warum interessiert uns, wie die Haare aussehen? Seit fast zwei Jahren wird hier geliefert", konterte ein Trump-Unterstützer. Ein weiterer Kommentator wunderte sich, warum es so tabuisiert sei, das Haarteil beim Namen zu nennen – und zeigte sich überrascht, dass Trump es nicht längst selbst vermarkte.
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