Donald Trump im Helikopter: Sprang "The Don" dem Tod hier nur knapp von der Schippe?
Donald Trump reist regelmäßig mit der "Air Force One" und der "Marine One", doch ein Trip mit dem Präsidentenhubschrauber hätte beinahe zur Katastrophe geführt. Kurz nach dem Start kam ein Passagierflugzeug dem Trump-Helikopter gefährlich nahe.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump in Lebensgefahr?
- US-Präsident soll nur haarscharf einem Helikopter-Unglück entkommen sein
- "Marine One" kollidierte nach Start beinahe mit Passagierflugzeug laut Berichten
Für seine offiziellen Reisetätigkeiten nutzt Donald Trump regelmäßig die "Air Force One" sowie die "Marine One" - doch nun wäre dem US-Präsidenten ein Trip mit demPräsidentenhelikopter beinahe zum Verhängnis geworden.
Donald Trump in Lebensgefahr? Helikopter-Unglück nur um Haaresbreite verhindert
Als der Hubschrauber mit Donald Trump an Bord am 4. August vom Gelände des Weißen Hauses startete, kam die "Marine One" Berichten zufolge einem Passagierflugzeug von American Airlines gefährlich nahe, wie unter anderem in der "Daily Mail" zu lesen ist. Beide Luftfahrtbehörden – die FAA sowie das NTSB – haben inzwischen Ermittlungen zu dem Zwischenfall eingeleitet, auch wenn das Weiße Haus erklärte, Präsident Trump sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen.
Nach Angaben der FAA kam es zu einem "kurzzeitigen Verlust der Staffelung" zwischen den beiden Maschinen. Vorgeschrieben ist ein Mindestabstand von 1,5 Meilen horizontal und 500 Fuß vertikal im Flughafenumfeld. Laut Flugverfolgungsdaten hob zur selben Zeit ein American-Airlines-Flug mit Ziel Pensacola in Florida vom nahegelegenen Reagan National Airport ab.
Helikopter mit Donald Trump an Bord kam Passagierflieger gefährlich nahe
Gegen 14.33 Uhr Ortszeit bestieg der Präsident "Marine One" auf dem Gelände des Weißen Hauses. Sein Ziel war die Joint Base Andrews, wo er in die "Air Force One" umsteigen sollte, um nach Los Angeles weiterzufliegen. Während der Hubschrauber abhob, starteten zeitgleich kommerzielle Maschinen vom nur wenige Kilometer entfernten Reagan National Airport. Dabei unterschritt der Abstand zwischen "Marine One" und einem American-Airlines-Jet die vorgeschriebenen Mindestgrenzen. Die FAA betonte allerdings, dass es sich nach erster Einschätzung nicht um eine gefährliche Beinahe-Kollision gehandelt habe – die Flugbahnen der beiden Maschinen hätten sich nicht aufeinander zubewegt. Der zuständige Fluglotse habe während des Vorfalls mit beiden Piloten in Kontakt gestanden.
Donald Trump hebt ab, doch Fluglotsen stoppten den Flugverkehr nicht rechtzeitig
Wie das "Wall Street Journal" berichtete, haben die zuständigen Fluglotsen es versäumt, den Flugbetrieb am nahegelegenen Reagan National Airport wie üblich anzuhalten. Mit dem Protokoll vertraute Personen erklärten dem Blatt, dass die Lotsen normalerweise mindestens drei Minuten vor dem Start von "Marine One" eine Vorwarnung erhalten, um den Luftraum freizuhalten. Neben dem American-Airlines-Flug nach Pensacola war noch eine weitere Maschine betroffen. Ein Regionalflug der Gesellschaft Republic befand sich laut Reuters zum Zeitpunkt des Vorfalls etwa drei Meilen vom Reagan Airport entfernt und wurde vorsorglich umgeleitet. Die Maschine, eine E175 aus Raleigh-Durham, drehte eine Schleife und landete schließlich um 14.52 Uhr.
Weißes Haus dementiert Lebensgefahr bei Donald Trump
Sprecher Kush Desai wies jede Bedrohungslage entschieden zurück. "'Marine One' wird von einigen der besten Piloten der Welt geflogen, und der Präsident war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr", erklärte er in einer offiziellen Stellungnahme. Auch das Marine Corps stellte sich hinter seine Hubschrauberpiloten und verteidigte deren Verhalten während des Vorfalls.
Die FAA kündigte an, den Zwischenfall weiter aufzuarbeiten und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen einzuleiten. "Wir überprüfen den Vorfall weiterhin und werden auf Grundlage unserer Erkenntnisse alle angemessenen Korrekturmaßnahmen umsetzen", teilte die Behörde mit. Das NTSB führt parallel eine eigene Untersuchung durch, bei der insbesondere der kurzzeitige Verlust der vorgeschriebenen Staffelung im Fokus steht.
Luftraum über Washington birgt Gefahren - nicht nur für den US-Präsidenten
Die Gegend rund um das Weiße Haus und den Reagan National Airport gehört zu den am stärksten belasteten Lufträumen der USA. Militärische und zivile Maschinen teilen sich dort auf engem Raum die Flugrouten. Schwierigkeiten bei der Abstimmung zwischen militärischen und zivilen Fluglotsen sind dabei ein seit Langem bekanntes Problem. Bereits nach einem früheren schweren Unglück hatte die FAA die Vorschriften für Hubschrauberoperationen im Umfeld des Reagan National Airport verschärft. Damals war ein Regionaljet von American Airlines mit einem Black-Hawk-Helikopter der US-Armee kollidiert. Der jüngste Vorfall wirft nun erneut die Frage auf, ob die bestehenden Sicherheitsprotokolle in diesem hochfrequentierten Luftraum ausreichen.
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loc/news.de/stg
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