Donald Trump: Schwere Abzocke-Vorwürfe – Analystin geht auf US-Präsidenten los

Neue Vorwürfe gegen Donald Trump: Eine Analystin spricht von einem milliardenschweren Geschenk an die Tech-Branche. Ein umstrittener Bericht aus dem Weißen Haus entfacht jetzt eine hitzige Debatte.

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Donald Trump: Analystin rechnet ab – Steuergeld soll an Tech-Konzerne fließen (Foto) Suche
Donald Trump: Analystin rechnet ab – Steuergeld soll an Tech-Konzerne fließen Bild: picture alliance/dpa/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire | Jorge Estrellado
  • Analystin erhebt schwere Vorwürfe gegen Trumps Wissenschaftspläne
  • Umstrittene "goldene Tickets" von Trump sorgen für Kritik
  • Tech-Konzerne sollen laut Kritikern massiv profitieren

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Ein neuer Bericht aus dem Weißen Haus sorgt in den USA für heftige Kritik. Während die Trump-Regierung ihre Pläne für Forschung und Technologie als Zukunftsstrategie präsentiert, wirft eine politische Analystin dem Präsidenten vor, mit neuen Konzepten vor allem die großen Technologiekonzerne zu begünstigen und dafür Steuergeld einzusetzen.

Weißes Haus setzt auf neue Wissenschaftsstrategie

Auslöser der Debatte ist "Raw Story" zufolge ein Bericht von Michael Kratsios, dem Direktor des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik im Weißen Haus. Darin werden unter anderem weniger Vorschriften für Unternehmen, ein stärkerer Fokus auf Künstliche Intelligenz sowie neue Wettbewerbsmodelle für staatlich finanzierte Forschung vorgeschlagen. Kritiker sehen darin jedoch einen grundlegenden Kurswechsel zulasten klassischer Wissenschaft und Hochschulen.

Scharfe Vorwürfe gegen Trump-Regierung

 

Die Analystin Lisa Needham erhebt in ihrer Bewertung schwere Vorwürfe gegen die Pläne der Regierung. Ihrer Ansicht nach stelle der Bericht wirtschaftliche Interessen über wissenschaftliche Expertise. Besonders deutlich formuliert sie ihre Kritik:

"Die wissenschaftliche Forschung wird geführt wie ein Familienunternehmen der Trumps, künstliche Intelligenz ist das Einzige, was zählt, Profit ist alles und Expertise ist etwas für Dummköpfe."

Nach ihrer Einschätzung richte sich der gesamte Ansatz vor allem an große Technologieunternehmen.

"Goldene Tickets" für außergewöhnliche Ideen

Für Diskussionen sorgt auch ein ungewöhnlicher Vorschlag des Berichts. Behörden sollen künftig sogenannte "goldene Tickets" vergeben können, um besonders unkonventionelle Forschungsprojekte schneller zu fördern. Zudem sollen verschiedene Forschungsteams stärker über Wettbewerbe um Fördergelder konkurrieren.

Gleichzeitig wird empfohlen, Hochschulen finanziell stärker unter Druck zu setzen und praktische Erfahrungen oder Branchenzertifikate aus der Tech-Branche stärker als Studienleistungen anzuerkennen.

Analystin warnt vor Vorteilen für Tech-Giganten

Needham sieht darin vor allem ein weiteres Entgegenkommen gegenüber den großen Technologiekonzernen. Ihrer Ansicht nach würden diese bereits erheblich von der aktuellen Politik profitieren. Sie fasst ihre Kritik mit deutlichen Worten zusammen: "Die Tech-Bros leben unter dieser Regierung schon im Luxus. Sie brauchen nicht noch mehr unserer Steuergelder."
Ob und in welcher Form die Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden, ist derzeit noch offen. Schon jetzt haben sie jedoch eine neue Debatte über den Einfluss der Tech-Industrie auf die Politik von Donald Trump ausgelöst.

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