Donald Trump: Körperlicher Verfall beschleunigt sich – Polit-Stratege nennt Datum für Trump-Rücktritt
Donald Trump steht erneut im Mittelpunkt einer brisanten Prognose: Der demokratische Politstratege James Carville ist überzeugt, dass der US-Präsident sein Amt noch vor April 2027 freiwillig aufgeben wird. Seine Begründung: Trump verliere körperlich, emotional und politisch immer schneller an Einfluss.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Stratege James Carville glaubt, Donald Trump werde vor dem 15. April 2027 als Präsident zurücktreten
- Carville begründet Prognose mit angeblich beschleunigten körperlichen und politischen Verfall Trumps
- Weißes Haus weist die Vorwürfe scharf zurück und attackiert Carville
Diese Aussage sorgt in Washington für Wirbel: Der demokratische Politstratege James Carville ist überzeugt, dass Donald Trump nicht bis zum Ende seiner Amtszeit durchhalten wird. Nach Einschätzung des 81-Jährigen wird der US-Präsident sein Amt noch vor dem 15. April 2027 freiwillig aufgeben. Carville wiederholte seine spektakuläre Prognose in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts "Politics War Room". Trotz scharfer Kritik aus dem Weißen Haus hält der erfahrene Wahlkampfstratege an seiner Einschätzung fest.
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Donald Trump kurz vor Rücktritt? Carville spricht von "exponentiellem" Verfall
Die Aussage fiel während eines Gesprächs mit seinem Co-Moderator Al Hunt. Dieser hatte Carville gefragt, ob Trump möglicherweise einen Weg für eine dritte Amtszeit im Jahr 2028 finden könnte. Die Antwort des Demokraten fiel eindeutig aus: "Von allen Dingen, über die man sich Sorgen machen muss, gehört Trumps Kandidatur 2028 nicht dazu." Schon im Juni hatte Carville erstmals erklärt, dass er mit einem vorzeitigen Rückzug Trumps rechne. Nun legte er erneut nach – und zeigte sich sogar noch überzeugter.
Seine Einschätzung begründet Carville vor allem mit Trumps körperlichem Zustand. "Ich beobachte diesen Mann in Echtzeit, und ich denke, er verschlechtert sich körperlich und emotional in einem Tempo, das exponentiell ist. Es ist nicht linear." Der Politstratege betonte, er äußere diese Einschätzung lediglich als Beobachter. Dennoch fiel sein Urteil deutlich aus: "Dieser Mann kann den Job nicht machen. Er ist körperlich nicht dazu in der Lage." Bereits zuvor hatte Carville behauptet, Trump wirke gesundheitlich angeschlagen, schlafe häufig ein und habe Schwierigkeiten, wach zu bleiben.
Tod von Lindsey Graham verstärkt Carvilles Zweifel
Als weiteren Wendepunkt nennt Carville den Tod des republikanischen Senators Lindsey Graham am 11. Juli. Graham war im Alter von 71 Jahren an einer Aortendissektion gestorben. Trump hielt bei der Trauerfeier für seinen langjährigen Golfpartner eine Rede. Danach entstanden jedoch Spekulationen, weil der US-Präsident während der Zeremonie offenbar kurz die Augen geschlossen hatte. Das Weiße Haus widersprach dieser Darstellung vehement. Sprecher Davis Ingle erklärte gegenüber "People", Trump habe lediglich über den Verlust seines Freundes nachgedacht und nach der Trauerrede innegehalten. Kritiker bezeichnete er als "verkommene Idioten". Carville ließ sich davon nicht beeindrucken: "Ich bin nach diesem Fiasko um Senator Lindsey Graham noch überzeugter, dass er sich noch schneller verschlechtert."
Midterms 2026 könnten für Trump zum Wendepunkt werden
Neben Trumps Gesundheitszustand sieht Carville auch politische Gründe für einen möglichen Rückzug. Die Zwischenwahlen im November 2026 könnten seiner Ansicht nach einen entscheidenden Einschnitt markieren. Danach werde Trump erstmals in seiner politischen Karriere erleben, dass sein Einfluss schwindet. Seine Prognose: "Er wird irrelevant sein." Weiter sagte Carville: "Die Leute werden nicht mehr in seiner Nähe sein wollen. Es wird sie nicht interessieren, was er zu sagen hat – sie werden es nicht einmal mehr hören wollen."
Als weiteres Beispiel für Trumps angeblichen Kontrollverlust verwies Carville auf einen jüngsten Fernsehauftritt. Bei Fox News hatte Trump nach einem Überraschungsangriff des Iran auf US-Streitkräfte gedroht, er werde dem Land "die verdammte Scheiße aus dem Leib prügeln". Carvilles Reaktion darauf fiel knapp aus: "Als ob das die wirklich beeindrucken würde." Für den Strategen ist klar: Der politische und persönliche Niedergang des Präsidenten beschleunige sich.
Weißes Haus greift Carville scharf an
Die Trump-Regierung weist die Rücktrittsprognosen entschieden zurück. Sprecher Davis Ingle attackierte Carville persönlich und bezeichnete ihn als "eiskalten Verlierer", der an einem angeblichen "Trump-Derangement-Syndrom" leide. Carville zeigt sich von solchen Angriffen unbeeindruckt. Bereits im Juni hatte er vorhergesagt, Trump werde nach den Zwischenwahlen einen massiven politischen Rückschlag erleiden. Seine Einschätzung bleibt unverändert: "Alles, was ich weiß – ich glaube nach wie vor, dass er vor dem 15. April gehen wird." Ob sich diese außergewöhnliche Prognose tatsächlich bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Die Debatte über Trumps Alter, Gesundheit und politische Zukunft wird die US-Politik weiter begleiten.
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