Donald Trump: Die bizarren Essgewohnheiten des US-Präsidenten

Donald Trump liebt Fast Food und macht daraus kein Geheimnis. Big Macs ohne Gurken, Steak mit Ketchup und Pizza ohne Teig gehören für den US-Präsidenten offenbar zum Alltag. Selbst sein Gesundheitsminister zeigt sich über diese Ernährungsgewohnheiten verblüfft.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump ist für seine Vorliebe für Fast Food bekannt. (Foto) Suche
Donald Trump ist für seine Vorliebe für Fast Food bekannt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump setzt seit Jahren auf Fast Food statt Gemüse
  • Selbst Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. wundert sich über Trumps Konstitution
  • Von Ketchup-Ritualen bis zu zwölf Diet Cokes täglich: Der US-Präsident hat ungewöhnliche Essgewohnheiten

Big Macs, Fried Chicken und Schokokuchen statt Salat und Gemüse: Donald Trump macht seit Jahren keinen Hehl aus seiner Vorliebe für Fast Food. Während viele Burger und Co. nur gelegentlich genießen, gehören sie beim US-Präsidenten offenbar fest zum Speiseplan. Seine Vorliebe für Fast Food ist längst legendär und sorgt selbst in seinem engsten Umfeld für Kopfschütteln. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. brachte es eins in einem Podcast auf den Punkt: "Ich weiß nicht, wie er noch am Leben ist, aber er ist es." Trumps Konstitution sei trotz dieser Ernährung "wie die eines Gottes".

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Big Mac ohne Gurken, Pizza ohne Teig: Die bizarren Essgewohnheiten von Donald Trump

Bei seinen Lieblingsgerichten hat Trump klare Vorstellungen. Auf den Big Mac oder Quarter Pounder von McDonald's gehören für ihn keine Gurken. Sein Fried Chicken von KFC isst er ausschließlich mit Messer und Gabel. Auch Pizza verzehrt Trump auf seine ganz eigene Weise: Nach Berichten isst er lediglich den Belag und lässt Teig sowie Rand liegen. Steaks bestellt der US-Präsident grundsätzlich durchgebraten und kombiniert sie anschließend mit reichlich Ketchup.

Nicht nur das Essen selbst, sondern auch dessen Servieren folgt offenbar festen Ritualen. Wie das Magazin "Washingtonian" unter Berufung auf ehemalige Mitarbeiter berichtete, musste im Trump International Hotel in Washington eine Heinz-Ketchup-Flasche stets erst in Trumps Anwesenheit geöffnet werden. Der Präsident habe hören wollen, wie der Verschluss aufploppt. Auch das Einschenken seiner Diet Coke soll einem genauen Ablauf gefolgt sein. Selbst wenn Trump gar nicht erschien, musste nach Angaben ehemaliger Mitarbeiter jeden Abend eine Auswahl seiner Lieblingssnacks bereitstehen – darunter Kartoffelchips, Oreos, Snickers und Milky Way.

Arzt schiebt Trump heimlich Gemüse unter

Gemüse lehnt Trump konsequent ab. Bei einem Staatsbesuch in Indien sollen sowohl er als auch Melania sämtliche vegetarischen Gerichte unberührt gelassen haben. Sein ehemaliger Leibarzt Ronny Jackson griff deshalb zu kreativen Mitteln: Er mischte heimlich Blumenkohl unter das Kartoffelpüree und sorgte dafür, dass Eiscreme schwerer zugänglich wurde, wie er der "New York Times" verriet.

Vor allem auf Reisen greift Trump häufig zu Fast Food. Nach Einschätzung von Robert F. Kennedy Jr. vertraue der Präsident den bekannten Fast-Food-Ketten eher als unbekannten Restaurants. Große Marken vermittelten ihm das Gefühl, dort sicher essen zu können. Gleichzeitig schilderte Kennedy aber auch Aussagen von Menschen aus Trumps Umfeld. Diese hätten berichtet, der Präsident "fülle sich den ganzen Tag mit Gift" und man frage sich, wie er bei dieser Ernährung überhaupt noch so aktiv sein könne. Im Weißen Haus oder in Mar-a-Lago werde Trump hingegen "normalerweise ziemlich gut ernährt", so Kennedy.

Oreos, Milchshakes und bis zu zwölf Diet Cokes am Tag

Trumps Schwäche für Süßes zeigt sich überall: Während des Wahlkampfs 2016 waren die Schränke seines Privatflugzeugs bis oben hin mit Oreos gefüllt. Bei Starburst-Kaubonbons kommen für ihn ausschließlich die roten und rosa Varianten infrage. Dazu Schokokuchen, Kirsch-Vanille-Eis und Milchshakes – für die er sogar politische Meetings unterbrach. Seinen Diet-Coke-Konsum bezifferten Berichte auf bis zu zwölf Dosen täglich.

Leibarzt Ronny Jackson wollte Trump nach eigenen Angaben dazu bewegen, zehn bis 15 Pfund abzunehmen. Wie die "New York Times" berichtete, blieb dieses Ziel jedoch aus. Bei einer späteren ärztlichen Untersuchung brachte Trump sogar mehr Gewicht auf die Waage als zuvor. Jackson hatte dem US-Präsidenten einst scherzhaft bescheinigt, mit seinen guten Genen sogar 200 Jahre alt werden zu können – vorausgesetzt, er würde seine Ernährung umstellen. Bislang scheint Trump daran allerdings wenig Interesse zu haben.

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